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Podcast: Cannabinoide – Die vergessenen Helfer?

Podcast: Cannabinoide – Die vergessenen Helfer?
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Insgesamt 130 Cannabinoide sind uns bekannt, einige davon mehr – andere weniger. Heute möchte ich den Fokus von CBD und THC nehmen. Denn neben diesen beiden gibt es eine Vielzahl von weiteren Cannabinoiden, die sich auch für Einsteiger oder Tierhalter eignen. Warum es so wichtig ist, dass wir uns nicht nur auf CBD beschränken und welches Potenzial da zukünftig auf uns wartet erfahrt ihr in dieser Podcast-Folge. Hier eine kurze Zusammenfassung:

Cannabinoide als natürliche Therapiemöglichkeit

Die Liste der bisher erforschten Cannabinoide ist lang. CBDA, CBG sowie CBN sind nur einige davon. In letzter Zeit erhalten diese immer mehr Aufmerksamkeit und bekannte Hersteller bringen mehr und mehr Produkte mit diesen Cannabinoiden auf den Markt. Bei 99% der Haustiere (Hunde und Katzen) kann man Cannabinoide als Behandlungsalternative definitiv ausprobieren. Beispielsweise bei älteren Hunden, die an Arthrose leiden. Dennoch muss man dabei einige Dinge beachten und der Fokus sollte nicht nur auf eine Sache gerichtet sein. Denn die Hanfpflanze ist sehr komplex und vielfältig weshalb sie nicht nur im medizinischen Bereich Gebrauch findet. Sie eignet sich sehr gut, als nährstoffreiches Lebensmittel aber auch als sehr nachhaltigen Rohstoff. Ob in der Textilindustrie oder als Alternative zu Plastik. Die Anwendungsmöglichkeiten von Hanf sind schier unendlich.

Flexibilität als Erfolgsrezept

Aus diesem Grund ist es falsch ein bestimmtes Cannabinoid als den ultimativen Wirkstoff zu betrachten. Alle Inhaltsstoffe des Hanfes (darunter Terpene und Flavonoide) interagieren immer in einer Art Symbiose miteinander. Der Körper eines jeden Lebewesen ist unterschiedlich und kann dementsprechend anders reagieren. So gibt es immer eine individuelle Komponente, bei der auch die Wissenschaft aktuell noch auf Ihre Grenzen stößt. Wichtig ist, dass wir flexibel bleiben und auch den anderen Cannabinoiden genügend Raum für Forschung und weitere Studien geben. 

Und das erreichen wir nur, wenn jeder diesem Thema gegenüber offen ist. Vielleicht geht der Trend so weit, dass in Zukunft jeder 2-3 Hanfpflanzen bei sich im Garten anbauen kann und so einen kostengünstigen Zugang zu dieser Pflanze hat, um selbst davon profitieren zu können. Man hätte dann die Möglichkeit sich nahrungstechnisch als auch medizinisch selbst zu versorgen. Hanf ist ein Naturheilmittel; doch in Zukunft werden hier vermehrt synthetische Stoffe zum Einsatz kommen. Das ist aber absolut legitim, ferner wird es alternativ zusätzliche Extrakte aus natürlichen Inhaltsstoffen geben.

Jedes einzelne Cannabinoid ist wichtig

Zusammenfassend kann man sagen: CBD ist geil. THC in der Humanmedizin ist geil. Es ist wirklich erstaunlich wie umfangreich wir Cannabinoide nutzen bzw. einsetzen können. Dennoch sollten wir uns nicht nur auf die zwei bekanntesten konzentrieren. Denn jedes Cannabinoid hat seine Daseinsberechtigung und seinen komplett eigenen Nutzen. 

Hier könnt ihr reinhören:

Susanne Gruber – Hanf und Tier Podcast

Susanne Gruber beschäftigt sich seit drei Jahren intensiv mit dem Thema Hanf. Der Hanf und Tier Podcast ist somit ein absolutes Herzensprojekt von ihr. Mit dieser Podcast-Reihe möchte sie einen umfangreichen Einblick in die Pflanze Hanf, Cannabinoide und Rechtliches dazu bieten. Sie stellt dabei unter anderem aktuelle Studien vor, die sich explizit mit Cannabinoiden und Haustieren beschäftigen. Empfehlenswert für jeden Haustierbesitzer, der einen sicheren Umgang mit Cannabinoiden für seinen Vierbeiner erreichen möchte. Jeden Dienstag gibt es in unserem Magazin eine neue Folge des erfolgreichen Hanf und Tier Podcasts!

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