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Podcast: Epilepsie, Hund und CBD

Podcast: Epilepsie, Hund und CBD
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Der neue Podcast „Hanf und Tier“ von Susanne Gruber beschäftigt sich mit dem Potential von Cannabis als Medikament bei Tieren. In unserem Magazin veröffentlichen wir ausgewählte Folgen zum Thema Hanf und Tiergesundheit. Unten im Betrag findet ihr die aktuelle Podcast-Folge! Und los geht’s:

Epilepsie beim Hund

Erst einmal möchte ich dir ein grobes Verständnis über die häufigste neurologische Erkrankung unserer Haushunde vermitteln. Am Ende dieser Podcast Folge stelle ich dir eine Studie einer amerikanischen Tierärztin vor, die im Juni 2019 veröffentlicht wurde. 

Diese hat sich mit der Frage beschäftigt ob CBD die Anfallshäufigkeit bei Epilepsie Hunden reduzieren kann. 

Die Antwort bzw. das Ergebnis ihrer Studie? 

Erst einmal vielversprechend, aber für meine ausführliche Antwort musst du dir wohl die neue Hanf und Tier Folge anhören.

Die 3 Formen der Epilepsie beim Hund

Die idiomatische Epilepsie betrifft ca. 0.5% bis 5.7% der Hunde und zählt somit zur häufigsten neurologischen Erkrankung bei diesen.

Generell unterscheidet man in drei Kategorien:

  1. Idiomatische (genetische) Epilepsie
  2. Strukturelle Epilepsie
  3. Kryptogene Epilepsie

Häufig betroffene Hunderassen

Die idiopathische Epilepsie ist die Häufigste Form bei Hunden. Es wird eine genetische Ursache vermutet, allerdings konnte dies bisher erst bei einer Hunderasse bestätigt werden.

Häufig betroffene Hunderassen können zum Beispiel folgende sein:

  • der Golden Retriever
  • der Labrador
  • der Deutsche Schäferhund
  • der Dackel 
  • der Boxer
  • der Beagle
  • und weitere

Die 4 Anfallsstadien der Epilepsie beim Hund 

In der Tiermedizin wird Epilepsie in 4 Stadien eingeteilt:

  • Prodromalstadium = Minuten, Stunden oder Tage 
  • Aura = wenige Sekunden lang
  • Intus = Sekunden bis 5 Minuten
  • Postiktale Phase = Zeit, bis sich der Hund wieder vollständig erholt hat

Epilepsie ist nicht heilbar

Epilepsie kann nicht geheilt werden! Das Ziel einer Therapie ist immer eine Anfallsfreiheit zu erreichen. Vielmehr geht es auch darum, den sogenannten Status epilepticus zu vermeiden. Dies ist ein lebensbedrohlicher Zustand.

Erste Studie: Reduziert CBD die Anfallshäufigkeit?

Im Juni 2019 wurde die erste Studie einer amerikanischen Tierärztin veröffentlicht, die sich mit der Frage beschäftigt hat, ob CBD Öl die Anfallshäufigkeit reduzieren kann. Stephanie McGrath führte diese Studie an der Veterinärmedizinischen Universität in Colorado durch.

In meinen Augen ist das Ergebnis durchaus interessant und relevant. Mich persönlich freut es, dass McGrath die Studie auch schon vorführt. Dieses Mal mit einer anderen CBD Dosis und mehr Hunden. Genau solche Studien brauchen wir dringend, um die spezifischen Anwendungsmöglichkeiten möglichst exakt dokumentieren zu können!

Nichts desto trotz gibt es natürlich schon unzählige positive Erfahrungsberichte zu CBD und unseren Haustieren.

Die Epilepsie bei Hunden ist als häufigste neurologische Erkrankungen eine ernste Angelegenheit. Alle wichtigen Informationen zu Diagnose, Medikation und der Studie kannst du dir in meiner Podcast Folge auf Spotify, Apple Podcast oder YouTube noch einmal ausführlich anhören.  

Susanne Gruber – Hanf und Tier Podcast

Susanne Gruber beschäftigt sich seit drei Jahren intensiv mit dem Thema Hanf. Der Hanf und Tier Podcast ist somit ein absolutes Herzensprojekt von ihr. Mit dieser Podcast-Reihe möchte sie einen umfangreichen Einblick in die Pflanze Hanf, Cannabinoide und Rechtliches dazu bieten. Sie stellt dabei unter anderem aktuelle Studien vor, die sich explizit mit Cannabinoiden und Haustieren beschäftigen. Empfehlenswert für jeden Haustierbesitzer, der einen sicheren Umgang mit Cannabinoiden für seinen Vierbeiner erreichen möchte. Jeden Dienstag gibt es in unserem Magazin eine neue Folge des erfolgreichen Hanf und Tier Podcasts!

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