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Podcast: Das Endocannabinoid-System und seine Aufgaben

Podcast: Das Endocannabinoid-System und seine Aufgaben
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In der heutigen Hanf und Tier Podcast Folge geht es um das Endocannabinoid-System und seine Aufgaben. Jedes Säugetier, sowohl Mensch als auch Tier, besitzt ein Endocannabinoid-system. Welche Rezeptoren es gibt und welche Key Learnings wir aus der Podcast Folge mitnehmen erfahrt ihr hier.

Die Basics des Endocannabinoid-Systems:

In unserem Körper arbeiten 100 Billionen Zellen. Diese Zahl kann man sich kaum vorstellen. All unsere Zellen sind kleine „Superspezialisten“, es gibt sie in der Leber und in jedem Organ, sie kommunizieren über chemische oder elektronische Impulse. Endo bedeutet innen, „im Körper liegend“. Jedes Säugetier hat ein Endocannabinoidsystem, welche verschiedene Aufgaben im Körper hat. Zwei von drei Cananbinoid-Rezeptoren wurden bislang bestätigt, ein 3. Rezeptor wird vermutet. Die Funktionsweise und das Zusammenspiel der Cannabinoide mit den Rezeptoren ist sehr umfangreich. 

Es gibt 2 verschiedene Cannabinoid-Rezeptoren: CB1 und CB2

Der CB1 Rezeptor kommt im zentralen Nervensystem vor wie z.B. im Gehirn, und der CB2 Rezeptor im peripheren Nervensystem also in unseren Organen. Der vermutete 3. Rezeptor heißt GPR55 und interagiert mit den beiden anderen Rezeptoren.

Vorkommen & Aufgaben der Cannabinoid Rezeptoren

CB1 im Gehirn:

  • Zuständig für Schmerzempfinden,
  • Gedächtnisleistung, Lernvermögen
  • Appetit, Übelkeit, Erbrechen
  • Angst
  • Koordination
  • Belohnung

CB2 und CB1 im Herz: 

  • Beteiligt an der Regulierung der Herzfrequenz
  • Zellschutz

CB1 und CB2 in der Leber:

  • Zellschutz

CB1 und CB2 im Verdauungstrakt (Magen und Darm):

  • Entzündungsregulierung
  • Darmaktivität

Beide Rezeptoren in Keimdrüsen (Hoden, Eierstöcke):

  • Regulierung + Entstehung von Schwangerschaften und Spermien

Beide Rezeptoren in der Haut:

  • Entzündungen, Schmerzen
  • Zellreifung, Bindung von Hautfetten

Überwiegend CB2 im Immunsystem:

  • Abwehrleistung
  • Entzündungen

CB2 in den Knochen:

  • für das Knochen-Wachstum zuständig

CB2 im peripheren Nervensystem (Rückenmark):

  • für die Schmerz-Wahrnehmung

Das Endocannabinoidsystem: Wächter der inneren Balance

Es gibt eine wahnsinnig spannende Aussage des amerikanischen Forschers Ethan Russo: Laut seiner Studie gibt es einen chronischen Endocannabinoid-Mangel. Demnach werden Erkrankungen wie beispielsweise Fibromyalgie, Migräne, Reizdarmsyndrom durch einen Endocannabinoid-Mangel ausgelöst.

Diese Ansätze können wir auf unsere Haustiere übertragen, es gibt allerdings noch kaum wissenschaftlichen Beweise zu dem Endocannabinoid-System bei Tieren. Einige spannende Ergebnisse sind auf jeden Fall zu erwarten. Je spezifischer die Tiermedizin im Gebiet der Cannabinoide wird, desto konkreter können spezielle Krankheiten und die Ursachen benannt werden. Es wäre toll, wenn mehr Gelder von Regierungen ermöglicht werden, um die Wirkweise bei Tieren mehr erforschen zu können.

Endocannabinoid-System: Key Learnings

  • Woran scheitern wissenschaftliche Studien? Leider sind Doppelblindstudien sehr teuer und das nötige Geld fehlt
  • Tiere reagieren sehr sensibel auf berauschende Wirkung von THC
  • Endocannabinoide (im Körper) und Phytocannabinoide (aus der Pflanze) sind fettlöslich
  • Wir können das Endocannabinoid-System sowohl positiv als auch negativ beeinflussen
  • Was schadet dem Endocannabiniodsystem: Pestizide und Chemikalien wie PVC, Plastikspielzeug, Kunstleder, Übermaß an Omega 6 Ölen, Gesundheit ganzheitlich betrachten (hoher Zucker und Fettkonsum), chronischer Stress 
  • Wie positiv beeinflussen und pflegen: Omega 3 Öle aufnehmen (Hanföl, Leinöl), sportliche Aktivitäten, artgerechte Bewegung, Darmaufbau mit Probiotika

Susanne Gruber – Hanf und Tier Podcast

Susanne Gruber beschäftigt sich seit drei Jahren intensiv mit dem Thema Hanf. Der Hanf und Tier Podcast ist somit ein absolutes Herzensprojekt von ihr. Mit dieser Podcast-Reihe möchte sie einen umfangreichen Einblick in die Pflanze Hanf, Cannabinoide und Rechtliches dazu bieten. Sie stellt dabei unter anderem aktuelle Studien vor, die sich explizit mit Cannabinoiden und Haustieren beschäftigen. Empfehlenswert für jeden Haustierbesitzer, der einen sicheren Umgang mit Cannabinoiden für seinen Vierbeiner erreichen möchte. Jeden Dienstag gibt es in unserem Magazin eine neue Folge des erfolgreichen Hanf und Tier Podcasts!

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