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CBD: Die 60 meist gegoogelten Fragen und unsere Antworten – PART 2

CBD: Die 60 meist gegoogelten Fragen und unsere Antworten – PART 2
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Ihr wisst es, wir wissen es und Google weiß es erst recht! Denn an Eurem Suchverhalten über CBD habt ihr in den letzten beiden Wochen nichts geändert. Grund genug am ersten Part anzuknüpfen und den zweiten Teil unserer Reihe: Die 60 meist gegoogelten Fragen zu CBD und unsere Antworten, rauszuballern. Auch dieses Mal haben wir uns dafür 15 an der Zahl herausgepickt. Aber wir wollen nicht lange schnacken.. los geht’s und ab dafür! Wer diese Frage-Antwort-Runde schon auswendig kennt oder zu neugierig ist, kann direkt zu Part Nr. 3 übergehen. Viel Spaß.

Sind CBD-haltige Lebensmittel sicher?

Wir sagen ganz klar: ja! Und auch laut dem Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit (BVL) sind CBD-Lebensmittel in Deutschland sicher. Um das auch weiterhin gewährleisten zu können werden immer wieder Programme zur Kontrolle von Lebensmitteln im Handel und im Internet vorgestellt und durchgeführt. Aber Obacht! Wir übernehmen keine Garantie für diese Aussage, was qualitativ minderwertige oder aus dem Ausland bezogene CBD-Produkte angeht. Deshalb solltet ihr bitte immer auf darauf achten woher ihr Eure Lebensmittel bezieht.

Welche Farbe hat CBD-Öl, wie sieht es aus?

Je nach verwendeten Rohstoffen (Pflanzenteile oder Blüten) hat CBD-Öl eine bräunliche bis goldene Farbe. Da bekommt der Wortlaut: Hanf – das grüne Gold nochmal eine tiefere Bedeutung. Und wer findet schimmernd glänzendes Öl nicht ansprechend? Denn wir alle wissen: Das Auge isst bekanntlich mit!

Wie riecht und schmeckt CBD-Öl?

CBD Öl riecht leicht pflanzlich bis nussig und schmeckt auch so ähnlich bzw. kann leicht bitter sein. Dabei bestehen je nach Qualität des Öls und Art der Herstellung aber zum Teil gravierende Unterschiede.

Ihh! Mein CBD-Öl schmeckt grauenhaft. Was kann ich tun?

Joaaa. Der reine Hanf- / CBD-Geschmack ist tatsächlich nichts für Jedermann! Wie gut, dass wir uns Gedanken gemacht haben. Hier kommen unsere ultimativen Insider-Tipps für alle Gourmets unter Euch:

Nase zu, Mund auf! Denn das Zuhalten der Nase verhindert, den Geschmack des CBD-Öls intensiv wahrzunehmen, da die Aromen von der Nase auch in der hinteren Mundhöhlewahrgenommen werden. Wenn das nichts hilft und ihr es gerne etwas süßer mögt dann ist Honig ideal. So kann man den bitteren Geschmack von Hanf versüßen und zusammen mit dem Öl unter die Zunge geben. Für alle Hygienefreaks: Durch Putzen der Zähne mit Zahnpasta unmittelbar vor der Einnahme von CBD wird der herbe, erdige Geschmack verringert. Und damit wird auch die Zahnpflege nicht vernachlässigt! So hätten wir zwei Fliegen mit einer Klappe geschlagen.

Nicht jeder ist von dem Geschmack von Hanf begeistert. Das könnte natürlich auch daraus resultieren, dass wir Menschen durch einen Überschuss von Zucker und Salz beansprucht werden. Im Vergleich zu anderen Lebensmitteln / Nahrungsergänzungen hat CBD keinen süßen oder herzhaften Geschmack. 

Und wenn all unsere Tipps nichts bewirken: Mittlerweile bieten einige Hersteller, wie die Marke HempCrew, aromatisiertes CBD-Öl an, dem ein Süßstoff oder Minze hinzugefügt wurde.

Wieso wird CBD-Öl eigentlich unter die Zunge getropft?

Eine Interessante Frage. Grund dafür ist, dass sich unter der Zunge die Arteria lingualis befindet, die aus der äußeren Halsschlagader entspringt und die Zunge mit Blut versorgt. So kann das CBD im Öl so schneller aufgenommen werden und effizient in den Blutkreislauf gelangen.

CBD-Öl in der Apotheke kaufen – Besser und sicherer?

Wer zum ersten Mal CBD kaufen möchte, hat oft viele Fragen. Deshalb ist es gar nicht so abwägig, wenn sich jemand dazu entscheidet sein CBD-Öl in der Apotheke zu kaufen. Schließlich arbeiten dort Fachleute, an die man sich vertrauensvoll wenden kann. Sollte man zumindest meinen. Vor Ort stellt sich allerdings oft heraus, dass selbst Apotheker mit der Beratung überfordert sind. Wieso ist das so? Und wo bekommt man eine bessere Beratung?

Die Fachleute vor Ort sind meist selbst verunsichert. Sie bilden sich zwar regelmäßig fort, auch zum Thema CBD Produkte. Doch solange selbst ganz oben keine zufriedenstellende Definition geschaffen wird, was Cannabinoide denn nun sind und wie es zu behandeln sei, solange lässt man auch die Apotheker mit der Problematik allein. Und die sieht so aus: Rein rechtlich unterliegt CBD nicht dem Betäubungsmittelgesetz, denn sein THC-Gehalt darf in Deutschland nicht mehr als 0,2 % betragen.

Genau deshalb sollte CBD legal sein – liebe EU bitte reißt Euch doch zam! Es würde uns allen vieles vereinfachen!!

Doch wir möchten keinesfalls, dass ihr komplett auf Euch alleine gestellt seid. Deshalb sollte man beim Kauf von CBD-Öl folgende Kriterien in Betracht ziehen:

  • Rohstoffe
  • Laboranalysen
  • Vollspektrum / Isolat
  • Konzentration / Anteil
  • Trägeröl
  • Öl oder Kapseln oder ganz etwas anderes?

CBD ist eben nicht gleich CBD – und je mehr man sich damit beschäftigt, desto verwirrender wird die große Vielfalt.

Darf man CBD mit in ein anderes (Urlaubs-)Land nehmen?

Die aktuelle Lage hierzu sieht wie folgt aus. Zum Umgang mit CBD-Öl gibt es weder in Europa noch weltweit einheitliche Regelungen.

Die Niederlande und die Schweiz sind Nachbarländer mit einer hohen Toleranzgegenüber CBD-Öl und Cannabis im Allgemeinen. Bei anderen Ländern (vorallem außerhalb der EU) sollte man sich vorher ausreichend informieren bzw. dann doch davon absehen, um kein Risiko einzugehen.

Wer im eigenen Land Urlaub macht, braucht sich um den CBD-Konsum keine großen Gedanken machen. Es ist also durchaus möglich, mit dem Wirkstoff in den Urlaub zu fahren: Vor allem hierzulande gibt es bei etwaigen Kontrollen keine Probleme mit den Behörden, solange das Öl legal gekauft wurde. Die Gesetze sind in einigen EU-Ländern diffus und nicht eindeutig, sodass es von Vorteil sein kann, sich bei seinem gewohnten Onlinehandel Cannabidiol Produkte zu bestellen, die dann an die Anschrift am Ferienort geliefert werden. CBD-Öl ist im Ausland teilweise billiger, kann aber verunreinigt sein oder nur wenig Cannabidiol enthalten. Deshalb FINGER WEG!

Kann man von CBD-Öl high werden?

Da müssen wir Euch leider enttäuschen. Denn high werden von CBD? Das ist nicht möglich. Da der Wirkstoff THC der das „high“ Gefühl bewirkt, bis auf ein Minimum aus dem Öl herausgefiltert wird, kann man auch bei der Einnahme von größeren Mengen hochkonzentriertem CBD-Öl nicht high werden. Ihr könnt also beruhigt zu Eurem Fläschen greifen. Prost!

Kann CBD bedenkenlos vor oder während der Arbeitszeit eingenommen werden?

Wie wir oben eben schon aufgeklärt haben besitzt CBD keine berauschenden Eigenschaften. Ganz im Gegenteil. Es wirkt sich oft sogar positiv auf die Konzentrationsfähigkeit aus und so muss man keinen Leistungsabfall in der Arbeit befürchten. Auch vor oder während dem Sport kann CBD in Form von Ölen bedenkenlos eingenommen werden.

Kann man CBD-Öl selbst herstellen?

Ja erstaunlicher Weise ist auch das möglich. Hier folgt die Anleitung zu unserem kleinen DIY-Projekt: Wer keine teuren Maschinen besitzt kann die Alkoholextraktion nutzen. Bei dieser wird das zerkleinerte Pflanzenmaterial mit 95% Lebensmittelalkohol vermengt und einige Minuten stehen gelassen, bevor die festen Bestandteile der Mischung mit einem Sieb von den flüssigen getrennt werden. Anschließend wird die Flüssigkeit gekocht bis der Alkohol verdampft ist und nur das Öl übrig bleibt, welches anschließend mit einem Trägeröl (z.B. Hanfsamenöl) vermengt werden muss, da es sich ansonsten verflüchtigen würde. Wir empfehlen allerdings sein CBD-Öl von Premium-Herstellern zu beziehen. Das spart nicht nur Zeit, sondern auch einiges an Nerven!

Wirkt sich CBD positiv auf einen übermäßigen Konsum von THC aus?

CBD kann als eine Art Gegenplayer zum bekannten THC verstanden werden. Es wirkt dem „High“ Gefühl entgegen und kann die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Psychosen deutlich verringern. Wenn Euer Stoner-Buddy also mal wieder unerträglich wird und überhaupt nicht mehr klarkommen sollte: Gebt ihm eine Dosis von Eurer CBD-Öl Pipette. Schon sieht die Welt ganz anders aus.

Wie lindert die vorangegangene Einnahme von CBD die Schmerzen beim Tattoo-Stechen?

Uhh – was für eine geile Kombi: CBD & Tattoos. Ein wahres Traumpaar! Tatsächlich wirkt CBD unter anderem entzündungshemmend, gegen Schmerzen und beschleunigt die Heilung. Somit ist es eine natürliche und legale Anwendungsmöglichkeit für die Behandlung von tattoowierter Haut. Allerdings erst nach dem Stechen. So viel Geduld muss sein.

Wie ist die Wirkung von CBD-Blüten Wirkung? Hat es positive Effekte auf die Gesundheit?

CBD-Blüten sind die natürlichste Form, Cannabidiol zu konsumieren. Sie entstammen dem Hanf, werden von Hand geerntet und nicht weiterverarbeitet. Sie sind das reinste Produkt, das auf dem Markt erhältlich ist. Aufgrund ihres abgerundeten Profils an Cannabinoiden, Terpenen und Co weisen sie eine besonders hohe Wirkung bei Beschwerden auf. Was dadruch resultiert, dass sie nicht wie andere Extrakte erst industriell verarbeitet wurden. Durch Rauchen oder Verdampfen entfalten sie ihre zahlreichen Wirkungen am schnellsten – Blüten können unter anderem beruhigend, schmerzlindernd und entzündungshemmend sein.

Gibt es mögliche Wechselwirkungen von CBD mit Medikamenten?

Bei vielen Erkrankungen oder Beschwerden kann man mit der Einnahme von CBD Linderung erzielen. Qualitativ minderwertige Produkte können zu gefährlichen Nebenwirkungen führen. Zu solchen Wechselwirkungen mit CBD kann es durch die Einnahme von den verschiedensten Medikamenten kommen. Bisher gibt es bekannte Wechselwirkungen zwischen Cannabinoide und Medikamenten bei Betablockern, Antiepileptika, Antibiotika, Statine, Blutverdünner (z.B. Warfarin), Steroide, Benzodiazepine, Antipsychotika und bei entzündungshemmenden Schmerzmitteln. Zum aktuellen Zeitpunkt stehen in diesem Bereich noch viele Untersuchungen aus, sodass man die Einnahme von Arzneimitteln und CBD zur gleichen Zeit nur mit Vorsicht und nach Rücksprache mit einem Arzt planen sollte. Grundsätzlich raten die Experten bei der Einnahme von Medikamenten in Kombination mit CBD, dass dazwischen ein Zeitraum von mindestens 2 Stunden liegen sollte.

Wie man CBD-Öl richtig lagert

Lagerung ist das A&O, wenn es um die Erhaltung und damit die Haltbarkeit des Wirkstoffes CBD geht. Bei Cannabinoide und anderen Hanf Produkten handelt es sich um  alle natürliche Inhaltstoffe. Die beste Möglichkeit, um die dies zu gewährleisten ist es das Öl an einem kühlen, dunklen Ort zu lagern. Perfekt dafür eignet sich der Kühlschrank. Und warum? Licht, Wärme und Luft spielen alle eine Rolle beim Abbau der natürlichen Cannabinoide wie CBD, daher ist es wichtig sie abzuwehren. Und dafür ist der Kühlschrank der perfekte Ort: Es ist dunkel und kühl ist, um die Temperatur niedrig zu halten und die Exposition zu minimieren.

Die richtige Lagerung Eures Öls wird einen großen Unterschied in seiner Langlebigkeit ausmachen. Jetzt hast Du defnitiv keine Ausrede mehr. Wir möchten, dass Du ganz viel und extrem lange Freude an deinem CBD-Öl hast.

Auf (ganz) bald!

HALBZEIT! Und damit möchten wir uns auch schon wieder – ganz leise und unbemerkt – verabschieden. Ein paar Fragen stehen noch auf unserem Notizzettel; doch dafür sind zwei weitere Teile notwendig. Somit müsst ihr Euch also noch ein wenig gedulden. Wer Bock auf mehr hat und den ersten Part unserer großen „Enthüllung“ nicht kennt, der kann sich hier damit die Zeit vertreiben. Für Heute erstmal Schluss! Wir danken Euch für Euer fleißiges Google-Verhalten und freuen uns schon auf den nächsten Teil unserer kleinen Aufklärungsrunde. Adieu und macht es jut! Euer Weedo Team.

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