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Tipps aus der heimischen Hasch-Küche

Tipps aus der heimischen Hasch-Küche
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Die einen sind die Meister am Herd, die anderen wissen gerade so, wo bei einem Kochlöffel oben und unten ist. Es ist schon ärgerlich genug, wenn das grausige Essen in der Tonne landet. Noch schlimmer wird’s, wenn darin auch noch kostbares Weed enthalten ist. Schnell ist das Hasch im Ofen verbrannt oder die Brownies so stark, dass man mit einem einzelnen eine ganze Bullenherde in den Tiefschlaf versetzen könnte. Dabei gibt es ein paar ganz einfache Tipps und Tricks, um das Desaster in der heimischen Haschküche zu verhindern.

Vorbereitung ist das A und O

Es hat einen ganz einfachen Grund, warum Marihuana in der Regel eher geraucht, als gegessen wird. Denn tatsächlich hat das Unkraut, ohne es zu erhitzen, absolut keine psychoaktive Wirkung.  Deswegen solltest du dein Weed gut vorbereiten, bevor du es verputzt. Zerteile es in groben Stücken auf einem Backblech – aber Achtung! Es sollte nicht zu überladen sein. Den Ofen heizt du auf 115 Grad vor. Jetzt wird das Ganze für 30 – 40 Minuten gebacken. Behalte das Weed dabei gut im Auge, damit es nicht verbrennt! Wenn die Blätter eine goldbraune Farbe angenommen haben, kannst du alles aus dem Ofen holen und abkühlen lassen. Die Cannabinoide sind nun aktiviert und haben sich an die Lipide gebunden. Deinem High steht also nichts mehr im Wege! 

Auf die Größe kommt es an

Beim Kochen mit Weed verhält es sich wie beim normalen Lochen. Ist die Suppe versalzen schmeckt sie nicht und oft nimmt das enthaltene Gras geschmacklich so Überhand, dass das Gericht mehr an muffigen Kompost erinnert. Wenn deine Brownies mal wieder mehr einer Ekelprobe als einer Delikatesse gleichen, könnte es daran liegen, dass du das Weed zu fein gemahlen hast. Dadurch bindet sich mehr Chlorophyll an das Öl und das führt zu einem starken, pflanzlichen Geschmack. Statt einer Küchenmaschine oder Kaffeemühle solltest du am besten einfach deinen Handgrinder nutzen, um das Gras zu zerkleinern. Die groben Stücke können den Mix aus Ölen und Cannabinoiden, die sich durch das mahlen freigesetzt haben, perfekt absorbieren, ohne zu viel der unerwünschten, anderen Stoffe einzusaugen.

Buttern wie bei Muddern

Eine der Hauptzutaten für viele Gerichte ist die Cannabisbutter. Viele scheitern elendig beim Versuch und müssen qualvoll dabei zusehen, wie das heiße Fett das süße Weed verbrennt. Dabei ist es gar nicht so schwer, alles auf die richtige Temperatur zu bringen. Bringe Wasser in einem Topf leicht zum Köcheln und erhitze die Butter in einer separaten Schüssel im Wasserbad. Die Blüten kannst du für dich behalten, nutze lieber die Abfälle und Blätter. Durch die Butter wird ihnen noch wahnsinnig viel THC entzogen. Beide Bestandteile sollten ca. 50/50 vorhanden sein – dann heißt es nur noch warten – nämlich 1-2 Stunden. So lange sollte die Butter im Wasserbad leicht kücheln. Wenn du magst, kannst du die Pflanzenreste nun noch aussieben. Sonst kann die Butter ab in den Kühlschrank, um dann später, frisch und streichzart, zum Beispiel in einem Kuchen weiterverarbeitet zu werden.

Jedes Gramm zählt

Freigeister werden in der heimischen Hasch-Küche keine Freude haben, denn wie beim Backen gilt: Es sollte sich genau an die Grammangaben gehalten werden! Es gibt nichts Schlimmeres, als vergeblich auf das High zu warten, nach etlichen Stunden hinterm Herd. Dabei gibt es eine ganz einfache Faustregel: 1 Gramm pro Person. Wem der Kick dann noch nicht genug ist, der kann die Wirkung mit Schokolade verstärken. Sie aktiviert alle möglichen Neurotransmitter – besonders effektiv ist die dunkle Variante.

Kann man Hasch-Brownies einfrieren?

Ice, Ice, Baby! Bei Brownies – solltest du nicht gerade eine Party mit all deinen Freunden feiern – bleiben oft so einige Portionen übrig. Ein paar Tage ist die Leckerei noch im Kühlschrank haltbar. Aber lassen sie sich auch einfrieren, ohne an Wirkung zu verlieren? Ja! Entscheide dich am besten schnell, damit möglichst viel Feuchtigkeit in den Brownies gespeichert werden kann. So sind sie auch nach dem auftauen schön saftig und nicht trocken und krümelig. Ins Tiefkühlfach packst du sie am besten in einem Vakuumbeutel, in dem möglichst wenig Luft enthalten sein sollte – sonst schlägt sich die Feuchtigkeit in Form von Eiskristallen auf den Brownies wieder und die beeinträchtigen Konsistenz und Geschmack. Na dann – Guten Appetit!

Titelbild © alexander_volkov – stock.adobe.com

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