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Kiffen für Nichtraucher – 6 Arten Cannabis zu konsumieren, ohne es zu rauchen

Kiffen für Nichtraucher – 6 Arten Cannabis zu konsumieren, ohne es zu rauchen
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Wenn wir über’s Kiffen reden, denken wir sofort an eine klassische Tüte. Paper. Tipp. Gras. Eventuell Tabak oder Knaster. Wie machen das eigentlich die Nichtraucher? Es gibt viele verschiedene Wege, Stoffe aus der Cannabispflanze in den Körper zu bringen, ohne es zu rauchen bzw. einzuatmen.

1. Süßigkeiten – I take you to the Candyshop

THC-Lollipop

Während Raucher mit einem trockenen Mund und schlechten Atmen zu kämpfen haben, bieten diese süßen THC-haltigen Candies eine angenehme Erfrischung: Kaugummis, Bonbons oder Mintdrops erzeugen zwar kein großes High, überbrücken aber gut ein Tief und schmecken einfach lecker. Mittlerweile gibt es sehr viele Süßigkeiten, die mit Stoffen aus der Hanfpflanze angereichert sind, aber aufgepasst: Nicht alle enthalten wirklich THC. Oftmals wird mit dem Wort „Cannabis“ geworben, obwohl es gar keinen Effekt hat, sondern nur einen intensiven Hanfgeschmack und grüne Farbe.

Unser Favorit: Der populäre THC-Lollipop. Er ist so beliebt, dass sogar Hiphop-Legände Samy Deluxe ihn schon besungen hat. Praktisch für Zwischendurch, unauffällig und handlich.

2. Gebäck – Naschkatzen aufgepasst

Hasch Brownies

Viele Cannabissorten haben ihren Namen einem kuchigen, teigartigen Geschmack zu verdanken. Zum Beispiel Cookies Kush, Royal Cookies oder Peyote Cookies. Auch die Wörter „baked“ oder „wake n bake“ nehmen diese Assoziation auf. Kein Wunder also, dass Gras und Hasch besonders gut schmecken und wirken, wenn sie in Teig verarbeitet werden. Rohes Hanfkraut allein wirkt allerdings nicht. Wenn es aber erhitzt und in Fett gelöst wird, kann sich das THC wunderbar entfalten. Deswegen sind Klassiker wie Spacecookies, Kuchen und Plätzchen so beliebt. Besonders jetzt kurz vor der Adventszeit könnt ihr wieder ordentlich was auf’s Blech legen. Es dauert zwar länger, bis die Wirkung einsetzt, dafür breitet sich ein warmes, angenehmes Ganzkörperhigh aus, „when the edibles kick“.

Unser Favorit: Brownies. Egal ob als Mitbringsel zur Party oder Mitternachtssnack. Wer Brownies macht, kann bei der Intensität der Süße und Schokoladigkeit selbst variieren und sie gelingen leicht.

3. Öle – Einziehen statt einatmen

Öle

Eine Massage macht glücklich und pflegt die Haut. Noch besser wird das Ganze mit THC- und CBD-haltigen Ölen. Sogenannte „Ingestible Oils“, die schnell in die Haut einziehen, sorgen deshalb für die richtige Tiefenentspannung. Die Öle sind meistens mit Aromen und Olivenöl oder Traubenkernöl angereichert. Die THC-Wirkung ist bei Ölen viel geringer als die CBD-Wirkung.

Es gibt fertige Ölmischungen in verschiedenen Stärken und Tropfen zum Selbstdosieren, damit ihr das Öl auf eure Bedürfnisse abstimmen könnt. Wichtig zur vollen Entfaltung der Cannabinoide ist eine angenehm warme Raum- und Hauttemperatur. Das Öl gelangt schließlich nicht in die Blutbahn, sondern wird durch Rezeptoren in der Haut aufgenommen.

Unser Tipp: Öle eignen sich besonders gut um akuten Schmerz am Körper zu stillen, ähnlich wie eine Schmerzsalbe. Es kann Wunder wirken gegen Gelenk-, Glieder-, Muskel- und Kopfschmerzen.

4. Kakao – Zeit für ‘ne HIGH – ße Schokolade

HIGH-Kakao

Die Kaminfeuer-DVD knistert, es ist gemütlich warm drinnen auf der Couch und draußen fegt der Wind die letzten Blätter von den Bäumen. Fehlt nur noch das ideale Schlemmergetränk für die kalte Jahreszeit: Der Cannabis-Kakao. Fein zerriebenes Marihuana wird in Fett gebunden und kann dann in Milch mit Kakaopulver verrührt werden. Auch in der veganen Version mit Mandelmilch, Stevia, ungesüßtem Kakao ohne Milchpulver und Kokosfett ist diese HIGH-ße Schokolade ein Hochgenuss.

Unser Tipp: Marshmallows on top. Wenn das High- und damit der Hunger einsetzt, kann man direkt von seinem Getränk snacken.

5. Tinkturen – flüssiges Grün

Cannabis Tinktur

Alkohol und Gras sind keine gute Mischung? Wenn es um Tinkturen geht, schon. Tinkturen sind flüssige Konzentrate. Diese entstehen, wenn Teile aus der Cannabispflanze in Alkohol gebunden werden. Diese werden in UV-undurchlässigen Glasfläschchen verkauft und in Tropfenform mit einer Pipette unter die Zunge geträufelt. Mithilfe von modernen Chemikalien wird aus den einfach Cannabisblüten das Konzentrat gewonnen.

Unser Tipp: Tinkturen eigenen sich gut, wenn man nicht lange auf den Effekt warten will. Sie wirken nämlich noch schneller als Rauchen, Verdampfen, Essen und Trinken.

6. Sirup – pimp your drink

THC Sirup

Die Ami’s sind uns bei diesem Trend schon 2 Jahre voraus. Cannabis-Sirup kann in alle möglichen Getränke gemischt werden. Er hat keinen klassischen Weedgeruch. Den Sirup zu trinken ist also eine der unauffälligen Formen, THC zu konsumieren. Am schnellsten und effektivsten kickt es, wenn man davor wenig gegessen hat, weil der Körper die Stoffe dann schneller über den Magen aufnimmt.

Unser Tipp: Am leckersten schmeckt der Sirup in eisgekühlten, süßen Limonaden oder Energydrinks.

Wir haben euch die gängigsten Arten aufgezeigt, wie ihr die Vorzüge von Cannabis genießen könnt, ohne eure Lungen zu belasten. Besonders jetzt in dieser Jahreszeit könnt ihr durch diese Varianten des Konsums euren Hals und damit eure Gesundheit schonen und etwas Abwechslung in euer Highlife bringen.

Bild Lollipop: “BLOW” by Nikko. Lizenz: CC BY 4.0

Bild Cannabis Tinktur: “Asa foetida” by Toyah. Lizenz: CC BY-SA 3.0

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