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Get baked: 3 Rezepte für Space Cookies und Haschkekse

Get baked: 3 Rezepte für Space Cookies und Haschkekse
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Cannabis rauchen kann ja jeder – aber habt ihr auch schon mal mit Cannabis gebacken? Wenn nicht, ist es an der Zeit, die kulinarischen Möglichkeiten von Cannabis auszutesten und sich einem ganz besonderen High hinzugeben. Aber aufgepasst: Einfach Cannabis in den Keksteig zu krümeln ist ungefähr so effektiv wie sich mit Apfelsaft besaufen zu wollen. In der Cannabis-Pflanze liegt das THC nämlich primär als Säure (THCA) vor – erst durch Erhitzung wird sie zu THC und damit psychoaktiv. Wer nicht rauchen, sondern essen will, muss das THC also vorher extrahieren. Hierfür stellt ihr Cannabis-Butter her. Dafür braucht ihr:

  • 125 Gramm Butter
  • 7 Gramm Marihuana
  • 500 Milliliter Wasser
  • ein Sieb bzw. Abseihtuch
  • einen Topf
  • einen Behälter für die fertige Butter
  • falls vorhanden: Ein Lebensmittel-Thermometer
  1. Bringt einen halben Liter Wasser in einem mittelgroßen Topf langsam zum Kochen und fügt anschließend die Butter hinzu, sodass sie schmilzt. Währenddessen mahlt ihr das Gras so fein wie möglich – am besten mit einem Grinder. Je feiner, desto besser! Senkt die Temperatur und gebt das gemahlene Gras in den Topf. Die Mischung darf auf keinen Fall zu heiß werden – THC verdampft bei ca. 150°C.
  2. Jetzt heißt es warten: 3 Stunden sollte die Mixtur mindestens vor sich hin simmern, ihr könnt sie aber auch den ganzen Tag auf dem Herd stehen lassen. Rührt zwischendurch immer wieder um und gießt etwas Wasser nach. Falls ihr ein Lebensmittel-Thermometer zur Hand habt, solltet ihr regelmäßig die Temperatur überprüfen. Fertig ist die Cannabis-Butter, wenn sich die Flüssigkeiten getrennt haben und eine dicke Schicht Fett oben schwimmt.
  3. Im nächsten Schritt trennt ihr die Flüssigkeit vom Gras. Das geht mit einem Sieb, ein Abseihtuch leistet aber noch bessere Dienste, weil man die Mischung richtig auspressen kann. Das ausgepresste Cannabis könnt ihr wegwerfen oder für die nächste Salatsoße verwenden. Das Wasser-Öl-Gemisch stellt ihr über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen lässt sich die fest gewordene Butter vom Wasser abheben. Übrigens: Je nach Sorte und Qualität des verwendeten Cannabis braucht ihr etwas mehr oder etwas weniger für gute Cannabis-Butter. Hier hilft nur: Ausprobieren!

Rezept: Schoko-Cannabis-Kekse

  • 125 g Cannabisbutter
  • 175 g Mehl
  • 1 Esslöffel Backpulver
  • 150 g Zucker
  • 1 Ei
  • 100 g Zartbitter-Schokolade
  • 100 g Vollmilch-Schokolade

Schokolade mit Cannabis-Butter im heißen Wasserbad schmelzen. Ei mit Zucker schaumig schlagen. Die abgekühlte Cannabis-Schoko-Mischung unter die Masse rühren und mit Mehl und Backpulver vermischen. Gut verrühren, den Teig mit einem Tee- oder Esslöffel auf das Backblech setzen und dabei genügend Abstand halten. Bei 140°C (Ober-/Unterhitze) ca. 20 Minuten lang backen und auskühlen lassen.

Rezept: Space Cookies

  • 100 g Cannabisbutter
  • 2 Eier
  • 100 g Zucker
  • 80 g Mehl
  • 2 Teelöffel Vanillezucker
  • 1 Prise Zimt

Cannabis-Butter mit Zucker, Ei und Vanillezucker schaumig schlagen. Mehl sieben und unterrühren. Aus der Masse Kekse formen und mit genügend Abstand auf ein Backblech legen. Ca. 40 Minuten bei 140°C (Ober-/Unterhitze) backen.

Rezept: Nussige Hanfkekse

  • 125 g Cannabisbutter
  • 50 g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 100 g Zucker
  • 1 Päckchen Vanillezucker
  • 1 Ei
  • 100 g gemahlene Walnüsse
  • 150 g grobe Haferflocken

Backpulver mit dem Mehl mischen und Zucker, Ei und Vanillezucker hinzufügen. Cannabis-Butter nach und nach unterrühren und Nüsse sowie Haferflocken in die Schüssel geben. In kleinen Häufchen auf dem Backblech verteilen und dabei ausreichend Abstand halten. Ca. 25 Minuten bei 140°C backen.

Kekse und Plätzchen mit Cannabis: Dosierung beachten

Achtung: Achtet bitte unbedingt auf die Dosierung! Wenn man Hanfkekse isst, tritt die Wirkung viel später ein und hält auch länger an, als es bei einem Joint der Fall ist. Die Verdauung benötigt ihre Zeit. Das heißt: Langsam essen, gut kauen und nicht nachlegen, auch wenn ihr nach einer halben Stunde noch nichts spürt. Gerade Neueinsteiger sollten klein anfangen und sich erst dann hocharbeiten, wenn nach ein paar Stunden immer noch keine Wirkung eintritt. Abzuraten ist auch vom Mischkonsum: Trinkt vorher besser keinen Alkohol und verzichtet auf andere Substanzen, die das Rauscherlebnis negativ beeinträchtigen könnten.

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