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Canna Mom: Rihanna feiert stoned in Berlin

Canna Mom: Rihanna feiert stoned in Berlin
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Rihanna – eine weltberühmte Diva, von der man knappe Outfits, Charthits und provokante Auftritte erwartet. Doch seit gut zwei Monaten läuft im Leben von Rihanna und ihrem Freund, dem Rapper A$AP, einiges anders, denn am 13. Mai kam ihr Sohn zur Welt. Nachdem es in letzter Zeit also etwas ruhiger war, im Hause Fenty, wie Rihanna mit Nachnamen heißt, ließ sie es Mitte Juli mal wieder so richtig krachen – und zwar in Berlin.

Cupple Party

Bis jetzt haben Riri und Rakim ihr Familienglück in vollen Zügen genossen, und der Öffentlichkeit eine Absage erteilt, doch als ihr Freund am 9. Juli nach Berlin reiste, um einen Auftritt im 808 Club abzuliefern, ließ sie es sich nicht nehmen, ihn, zu begleiten.

Dass der Auftritt überhaupt stattfinden konnte, verdanken die beiden einem gut gefüllten Bankkonto, denn A$AP wurde ausgerechnet am 20.04. (in den USA 4/20) am Flughafen von LA verhaftet. Grund für die Festnahme war ein Streit, im Zuge dessen A$AP im vorigen Jahr eine Waffe gezogen, und einen Bekannten mit einem Schuss leicht verletzt haben soll. Dank einer Kaution von 550.000$ ist er nun bis zur Verhandlung auf freiem Fuß.

Die Clubbetreiber des Clubs am Zoo, der sich im Bikini Berlin befindet, zeigten sich auf Instagram jedenfalls überglücklich über den prominenten Besuch und seine Begleitung. Auch das Rapper A$AP statt zu rappen ein eigenes DJ-Set spielte, war für die meisten ein besonderes Highlight. Allerdings wurden im Nachgang Stimmen laut, die vermuteten, der Rapper habe gar nicht selbst an den Turntables gestanden.

Er war mit einer Sturmmaske vermummt, und auch seine tätowierten Arme waren nicht zu sehen. Sicherer ist es – Rihanna war da, und zwar in bester Badgirl-Manier. Mit Sonnenbrille im dunklen Club, und Joint in der Hand, machte sie dem Berliner Lifestyle alle Ehre, und auch Alkohol soll nicht zu knapp geflossen sein. Dass Rihanna kifft, ist allerdings nichts Neues – wer ihr auf Instagram folgt, hat sie schon das ein oder andere Mal mit einem Joint gesehen. Auf ihrer Halloween-Party im Jahr 2012 verkleidete sie sich sogar als Bride of Mary Jane, und da war die Legalisierung auch in den USA noch ein kühner Traum. Aber ist das eigentlich cool – kiffen als Mom?

Badgirl Rihanna! Bad Mom?

In den USA gibt es spätestens seit der Legalisierung eine recht laute Antwort auf diese Frage, und die lautet – Ja! Schaut man sich im Netz nach dem Thema um, gibt es natürlich viele kontroverse Diskussionen – Kinder polarisieren immer, wenn es um Drogen geht. Allerdings gibt es auch unzählige Vereine, Organisationen, Websites, Facebook-Gruppe, Podcasts, Sendungen und Bücher, die darüber aufklären, wie entspannt Parenting, und teilweise sogar die Geburt mit Cannabis sein kann.

Die aktuelle “Bibel” zum Thema heißt: WEED MOM – The Canna-Curious Woman’s Guide to Healthier Relaxation, Happier Parenting, and CHILLING TF OUT (Cannabis Mom – Das Cannabis-interessierte Frauen Guide für gesündere Entspannung, glücklichere Elternschaft und hartes Abchillen). Dieses Buch räumt mit Vorurteilen auf, baut Stigmata ab, und educated Frauen im Umgang mit Kind und Cannabis. Da dies auch in den USA lange ein Tabuthema war, gibt es wenig vergleichbare Literatur, die angesichts einer legalisierenden Welt, auch dringend nötig ist. Bald werden auch in Deutschland Mütter öffentlich Fragen stellen, oder, wie die Autorin des Buches, einfach ihre ganz persönliche Antwort präsentieren. Im besten Fall gibt es in ein paar Jahren keinen gesellschaftlichen Unterschied mehr zwischen einem Glas Wein, und einem Joint, wenn die Kinder im Bett sind.

Titelbild: Flickr @celebrityabc

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