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5 dope Cannabis Startups

5 dope Cannabis Startups
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Zugegeben – gerade spalten sich die Meinungen über Handlungen der USA, doch in einer Sache sind sie uns bereits um Längen voraus: Cannabis. Wo wir hier immer noch auf dem leidigen Thema der Legalisierung herum kauen, machen es Staaten wie Kalifornien vor. Und die Branche boomt, keinem der Staaten hat die Legalisierung bisher geschadet. Ganz im Gegensatz: Ein neuer, florierender Wirtschaftszweig hat sich gebildet. Kanada ist das große Vorbild: Nach der Legalisierung ist hier in Rekordzeit eine riesige Branche entstanden. Und der zieht so einige, coole Start Ups mit sich. 

Wie ist die Lage in Europa?

Seit März 2017 ist es in Deutschland erlaubt, Cannabis zu medizinischem Zwecken zu nutzen. Denn die Pflanze findet bereits seit mehreren tausend Jahren Verwendung bei der Behandlung von Schmerzen, Entzündungen und anderen Krankheiten. Produkte, die hier von jungen Unternehmen rund um Cannabis angeboten werden, fallen nicht unter das Betäubungsmittelgesetz. Heißt: Es wird CBD statt dem berauschenden THC genutzt – mittlerweile findest du es in vielerlei Sachen wie Ölen, Proteinpulvern, Riegeln usw.. Doch auch wenn der Verkauf dieser Produkte vor dem Gesetz legal ist, zeigen Großrazzien in Hanfshops wie Braunschweig, München und anderen deutschen Städten, wie weit das Thema noch davon entfernt ist, „alltagstauglich“ zu werden. Doch um das auch hier vor Ort zu ändern, haben sich einige Leute innovative Konzepte für neue Firmen einfallen lassen.

Hier kommen unsere Top 5 Cannabis Startups:

1. MedPayRx

Cannabis per App? Das Tech-Startup MedPayRx hat die Marktlücke erkannt. Zukünftig sollen sich Patienten von verschreibungspflichtigem Cannabis ganz einfach übers Handy mit Ärzten, Apotheken und Versicherungen in Verbindung setzen können – so jedenfalls die Idee. Der aufwendige Prozess soll somit erleichtert werden – dabei spezialisieren sich die Macher direkt auf den deutschen Markt. Im gleichen Zuge soll die App über den Konsum und die Verwendung von Cannabis aufklären und spannende Fakten liefern. Die Idee für MedPayRx stammt dabei aus einer Abschlussarbeit der Frankfurt School auf Finance and Management.

2.  Grow for Life 

Wer hat eigentlich gesagt, dass du nur Gras growen kannst? Auch andere Pflanzen benötigen viel Liebe, um ihr komplettes Potenzial zu entwickeln. Am Vorbild der einschlägigen Vorbilder aus dem Weed-Markt kleiner Growshops hier, hat das Team rund um Grow for Life nach einer Möglichkeit gesucht, eine Growbox für verschiedenste Pflanzen zu erstellen. Denn nicht jeder hat heute die Möglichkeit einen eigenen Garten zu haben. Und manchmal wünscht man sich ein heimisches Beet nach Hause, anstatt zum nächsten innerstädtischen Urban Gardening-Projekt zu rennen. Der Schrank fürs Eigenheim wird nach Kundenwunsch in Handarbeit gefertigt und kann durch seinen hippen Style in nahezu jedem Zimmer platziert werden. Darin kannst du dann diverse Kräuter oder Pflanzen wie Tomaten anbauen. Eine geräuscharme Lüftung, Aktivkohlefilter, Echtholz und eine hochwertige Belichtung haben ihren Preis: Stolze 2.500 Öcken musst du für die fancy Growbox berappen. Aber hey, das Ding ist ja quasi auch ein Anlageobjekt, dass sich refinanziert. 

3. Nacani

Was ist eigentlich mit unseren haarigen Vierbeinern und warum werden nur Produkte für den Menschen hergestellt? – dachten sich wohl auch Annette und Meike von Nacani. Bei dem Start Up der beiden dreht sich nämlich alles um den Hund. Denn CBD wirkt sich nicht nur bei uns, sondern auch bei Tieren positiv auf Psyche und Körper aus. Für die gibt’s das Ganze aber nicht in Form von Öl und Pülverchen, sondern als Leckerli in den Sorten Fisch und Huhn. Die Produkte sind dabei bio-zertifiziert und regional, da den beiden Gründerinnen die Nachhaltigkeit bei ihrem Produkt sehr wichtig ist. Wuff! 

4. Growth Mavericks

Das Start Up Growth Mavericks ist eines der besten Beispiele dafür, in wie viele verschiedene Richtungen die Cannabis-Branche gerade entwickelt. 2017 in London gegründet, bezeichnen sie sich selber als „die weltweit erste Wachstums-Hacking-Agentur für Cannabis“. Hä? Im Prinzip heißt das nichts anderes, als dass Mavericks Mariuhana-Startups dabei unterstützt durch digitales Marketing zu wachsen. Dazu gehören dann zum Beispiel die Content-Erstellung, -Strategie und -Optimierung; SEO oder ein Markenbotschafterprogramm. Wow!  Die Firmen können dabei zwischen verschiedenen Paketen wählen: Wie wäre es zum Bespiel mit dem Facebook-Wachstumspaket oder dem Dispensary-Paket? 

5. CannaFundr

In der Regel verfügen Startups über keine Unsummen an Budget und sind auf die Unterstützung größerer Investoren angewiesen. Nur gestaltet sich die Suche bei Cannabis-orientierten Firmen meist schwieriger, als bei Gleichgesinnten aus anderen Branchen. CannaFundr ist eine Crowdfunding-Seite, die genau diese Startups unterstützen will. Sie will jungen Unternehmen helfen, Investoren zu finden, die das Thema unterstützen. So öffnen sie den Weg, dass sich immer mehr Startups auf dem Markt etablieren können – was letztendlich mehr und mehr zu einer Akzeptanz des Themas führt. Es bleibt also abzuwarten, welche neuen Produkte, Ideen und Konzepte sich in den nächsten Monaten und Jahren entwickeln werden. Klar ist aber: Wir sind auf einem guten Weg. Auch wenn sicherlich noch viel Luft nach oben ist. 

Titelbild © REDPIXEL – stock.adobe.com

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