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Das geheimnisvolle Yoga-Sutra: Wie ihr in 8 Schritten zur eigenen Erleuchtung findet

Das geheimnisvolle Yoga-Sutra: Wie ihr in 8 Schritten zur eigenen Erleuchtung findet
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Ob im Park, im Fitnessstudio oder im Urlaub: Yoga liegt eindeutig im Trend, und das nicht nur bei dem weiblichen Geschlecht. Es werden mittlerweile viele Kurse für Anfänger und Fortgeschrittene angeboten und auch im Netz gibt es zahlreiche Tutorials und Videos für das Workout zuhause. Doch was steckt eigentlich hinter der Yoga-Lehre?

Auf der Suche nach spirituellen Erfahrungen

Typisch für die Wirkung von Cannabis sind euphorische Gefühle, emotionale Gelassenheit und die Erschließung neue Denkmuster. Doch nicht nur beim Kiffen steht die spirituelle Erfahrung im Vordergrund. Immer mehr Menschen sind auf der Suche nach sich selbst, nach Gelegenheiten, den Alltagsstress hinter sich zu lassen und nach dem wahren Glück. Doch wie können wir das alles finden und über uns selbst hinauswachsen? Eine Antwort darauf bietet das Yogasutra: Es beschreibt Yoga als einen achtgliedrigen Pfad, der zur Erleuchtung führt – die  vollkommene Erkenntnis.

Durch Yoga Körper und Geist beherrschen

Beim Yoga geht es darum, Körper, Geist und Seele miteinander zu verbinden und in Einklang zu bringen. Wer es selbst schon einmal probiert hat weiß: Die Übungen sehen teilweise gar nicht so anstrengend aus, wie sie es tatsächlich sind. Yoga beschäftigt sich neben den körperlichen Trainingseinheiten vor allem mit dem Geist. Den Ursprung findet man im sogenannten Yogasutra – dem legendären Werk  des Yoga-Vaters Patanjali. Seine Philosophie umfasst acht Schritte, besser gesagt in den achtgliedrigen Pfad des Yogas. Ziel ist es, ein Leben in vollkommener Freiheit zu führen. Die acht Disziplinen können aber nicht nur für eingefleischte Yogis zur besagten Erleuchtung führen; auch für Anfänger können sie eine gewisse Richtlinie darstellen, um für körperliche und geistige Ausgeglichenheit zu sorgen.

Die acht Schritte zur Erleuchtung

Es ist gar nicht so schwer, die Lehren des Yogasutra in den Alltag zu integrieren um bewusster zu leben:

  1. Yamas: Haltung nach außen

Im ersten Schritt geht es um die moralischen und ethischen Werte gegenüber anderen und der Umwelt. Man soll nicht stehlen, niemanden verletzen und sich auf das richtige Maß konzentrieren. Im Alltag kann das beispielsweise bedeuten, sich auf das Wesentliche zu beschränken und sich zu fragen, welche materiellen Dinge einem wirklich wichtig sind.

  1. Niyamas: Haltung nach innen

Selbstreflexion ist ein wichtiger Bestandteil des Yogasutras. Dazu werden die eigenen Gedanken immer wieder kritisch hinterfragt und analysiert. Die eigene Zufriedenheit soll losgelöst von äußeren Einflüssen sein.

  1. Asanas: Körperliche Disziplin

Durch die verschiedenen Yoga-Übungen wird der Körper gestärkt und stabilisiert. Es gibt hunderte Positionen, die bekanntesten sind der Lotussitz, der Herabschauende Hund, der Krieger und die Kobra. Schon eine kurze Yoga-Session gleich nach dem Aufstehen hilft dabei, fit und munter in den Tag zu starten.

  1. Pranayama: Kontrolle des Atems

Einatmen… Ausatmen… Durch die richtige Atmung wird die Lebensenergie im Körper aktiviert und die Gedanken kommen zur Ruhe. Tipp für den Alltag: Einfach mal bewusst ein paar Minuten ein- und ausatmen und sich nur darauf zu konzentrieren.

  1. Pratyahara: Rückzug der Sinne

Wir stehen tagtäglich einer regelrechten Reizüberflutung gegenüber – durch Werbung, TV, Smartphones, etc. Man sollte sich nicht von diesen äußeren Reizen beeinflussen lassen und seine ganze Aufmerksamkeit nach innen richten. Die wohl schwerste Disziplin…

  1. Dharana: Konzentration

Schon mal versucht, euch nur auf eine Sache zu fokusieren – und zwar wirklich nur auf eine? Dabei ist es egal, ob auf einen Song im Radio oder auf den Duft von frisch gebackenem Brot: Keine anderer Gedanke soll dabei stören.

  1. Dhyana: Meditation

Die meisten Menschen denken zu viel, besonders in stressigen Situationen. Beim Meditieren werden die Gedanken zur Ruhe gebracht. Schon zehn Minuten tägliches Üben können dabei helfen, den Kopf von unnötigen Ballast zu befreien. Am besten legt ihr einen ganz bestimmten Platz zu Hause und eine Uhrzeit fest, damit das Meditieren zur Routine werden kann.

  1. Samadhi: Erleuchtung

Wer die sieben Pfade erklimmt, der erreicht das höchste Lebensziel der Yogis: Die Erleuchtung, das absolute Glück, die völlige Freiheit.


Fazit: Nach und nach die einzelnen Schritte in den Alltag einbauen

Ein bisschen erinnert der achtgliedrige Pfad des Yogas an die Zehn Gebote aus der Bibel. Der Weg zur Erleuchtung soll allerdings nicht als starres Regelwerk verstanden werden. Vielmehr sollten alle Aspekte bewusst und nach Möglichkeit in den Alltag integriert werden. Klingt eigentlich gar nicht schlecht: Achtsam mit sich selbst und anderen umgehen, auf sich selbst hören ohne den Einfluss von äußeren Sinneseindrücken, negative Gedanken kontrollieren und ausblenden und sich auf eine bestimmte Sache konzentrieren. Natürlich geschieht das alles nicht über Nacht. Probiert es doch einfach mal aus und versucht die einzelnen Schritte für euch zu interpretieren und nach und nach in den Alltag einzubauen.

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