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Podcast: Endocannabinoide und Ihre Aufgaben im Körper unserer Haustiere

Podcast: Endocannabinoide und Ihre Aufgaben im Körper unserer Haustiere
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Der neue Podcast „Hanf und Tier“ von Susanne Gruber beschäftigt sich mit dem Potential von Cannabis als Medikament bei Tieren. In unserem Magazin veröffentlichen wir ausgewählte Folgen zum Thema Hanf und Tiergesundheit. Unten im Betrag findet ihr die aktuelle Podcast-Folge! Und los geht’s:

Was sind Endocannabinoide und wie funktionieren sie?

Das Thema ist wahnsinnig spannend und vorab möchte ich gleich sagen, dass es auch ziemlich umfangreich ist. Trotzdem möchte ich dir mit der heutigen Hanf und Tier Podcast Folge einen guten Überblick über Endocannabinoide und Ihre Aufgaben im Körper unserer Haustiere verschaffen.

Die Endocannabinoide Anandamid und 2-Arachidonylglycerol gehören natürlich genauso wie die beiden Cannabinoid Rezeptoren zum Endocannabinoid System (ECS). Leider gibt es bisher kaum spezifische wissenschaftliche Studien, die sich artspezifisch mit dem ECS beschäftigen und uns bestätigte Einblicke geben würden. 

Anandamid und 2-Arachidonylglycerol

Die beiden Endocannabinoide sind Liganden – dies sind Stoffe, die an einem Zielprotein oder einem Rezeptor spezifisch anbinden können. Endo- sowie Phytocannabinoide sind fettlöslich und der Körper benötigt bestimmte Fettstoffe, um Endocannabinoide bilden zu können.

Anandamid als auch 2-Arachidonylglycerol werden nur nach Bedarf vom Körper gebildet und sind somit nicht wie zum Beispiel Blutzellen dauerhaft im Körper vorhanden. Beide Endocannabinoide sind an sehr entscheidenden Prozessen und Vorgängen im Körper beteiligt. Der amerikanische Forscher Ethan Russo vermutet sogar einen sogenannten Endocannabinoid Mangel und stellt die unbestätigte These auf, dass Erkrankungen wie zum Beispiel Migräne, PTSD, Fibromyalgie oder das Reizdarmsyndrom dadurch entstehen könnten. 

Endocannabinoide sind an entscheidenden Prozessen beteiligt

Wir wissen aus unterschiedlichen Studien zum Beispiel, dass Endocannabinoide an der prä- und postnatalen Entwicklung des Gehirns beteiligt sind. Anandamid ist an Geburtswehen, der Regulierung von Schmerzen, der Regulierung des Appetits und an Freude und Belohnung beteiligt.

2-Arachidonylglycerol ist an der Regulierung des Appetits, der Regulierung von Schmerzen, an der Stimulierung des Knochenwachstums und an verschiedenen Funktionen des Immunsystems beteiligt. Beide Endocannabinoide können an beiden Cannabinoid Rezeptoren anbinden. 

Das Endocannabinoid System pflegen

Richtig gelesen, wir können das ECS pflegen oder wir können ihm auch schaden. Damit dein Tier ausreichend Endocannabinoide bilden kann solltest du vermeiden, dass es mit Chemikalien, Pestiziden, übermäßig Omega-6 Fettsäuren, einem hohen Zucker- und Fettkonsum, oder chronischem Stress in Berührung kommt.

Um das Endocannabinoid System zu pflegen sollte dein Haustier ausreichend Omega-3 Öle im Futter vorfinden. Hanfsamenöl eignet sich hier hervorragend und bietet unzählige weitere gesundheitsfördernde Inhaltsstoffe. Ausreichend und artgerechte Bewegung und ein möglichst Stressfreies Leben ist auch für unsere Haustiere wichtig und sollte nicht vernachlässigt werden. Und als letzten Tipp möchte ich dir noch einen Regelmäßigen Darmaufbau deines Tieres empfehlen. 

Wie du siehst sind Endocannabinoide an entscheidenden Prozessen im Körper beteiligt. Alles was ich hier beschrieben habe, kannst du dir noch etwas ausführlicher in der Hanf und Tier Podcast Folge anhören. Eine gesunde und ausgewogene Lebensweise ist auch für unsere Haustiere von Vorteil und unterstützt den Körper dabei, möglichst fehlerfrei zu funktionieren. 

Susanne Gruber – Hanf und Tier Podcast

Susanne Gruber beschäftigt sich seit drei Jahren intensiv mit dem Thema Hanf. Der Hanf und Tier Podcast ist somit ein absolutes Herzensprojekt von ihr. Mit dieser Podcast-Reihe möchte sie einen umfangreichen Einblick in die Pflanze Hanf, Cannabinoide und Rechtliches dazu bieten. Sie stellt dabei unter anderem aktuelle Studien vor, die sich explizit mit Cannabinoiden und Haustieren beschäftigen. Empfehlenswert für jeden Haustierbesitzer, der einen sicheren Umgang mit Cannabinoiden für seinen Vierbeiner erreichen möchte. Jeden Dienstag gibt es in unserem Magazin eine neue Folge des erfolgreichen Hanf und Tier Podcasts!

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