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Cannabis-Legalisierung in der Corona Krise

Cannabis-Legalisierung in der Corona Krise
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Eine unsichtbare Macht bestimmt seit einigen Tagen nun auch in Europa den Puls der Zeit. Der Corona Virus zwingt aktuell das gesamte System in die Knie und bringt für einen Großteil der Bevölkerung den routinierten Alltag zum Erliegen. Wohl kaum jemand kann behaupten, die weitreichenden Folgen der Krise abschätzen zu können. Hamsterkäufe und gecancelte Urlaubsreisen zählen hier noch zu den mildesten Peinigungen unserer luxuriösen Alltags Weh-Wehchen. Doch was sind die humanitären und wirtschaftlichen Spätfolgen aus so einer globalen Krise? Kann sogar unser System durch Corona kollabieren? Und warum könnte ausgerechnet die Cannabis Legalisierung gerade jetzt in der Bewältigung der Corona-Krise hilfreich sein?

Die Corona-Schäden

In Folge auf die exponentiell anwachsenden Infektionsraten von Covid-19 wurden bereits viele der europäischen Hauptadern lahmgelegt. Zu verschärften Grenzkontrollen und stark eingeschränktem Reiseverkehr kommen aktuell vielerorts mehrwöchige Ausgangssperren. Dass jedoch die politische Notbremse so akut das gesamte Leben, wie wir es kennen und gewohnt sind, außer Kraft setzten kann, hätte aus der wohlbehüteten Konsumgeneration der Jahrtausendwende wohl niemand erwartet. Dass dieser radikale Virus eben mehr ist, als nur eine weitere globale Social-Media-Hype-Challenge zeigt sich in den immensen Auswirkungen auf unser soziales Leben.

Abgesagte Veranstaltungen, leere Stadien, geschlossene Geschäfte – die finanziellen Einbußen, die durch den globalen Shutdown entstehen, dürfen niemals über die Gesundheit eines einzelnen Menschen gestellt werden. Doch gerade die Kunst- und Unterhaltungsbranche baut auf einen maroden Grundstamm aus projektbezogener Kurzbeschäftigung und einem privaten Selbstabsicherungs-Konzept auf. Ein Konzept das nun, wie in vielen anderen Branchen auch, vor der härtesten Belastungsprobe der letzten Jahrzehnte steht. Ein finanzieller Engpass kann in egal welcher Größenordnung keinen Konzern-Riesen zum Wanken bringen, doch wird das Ausbleiben von Aufträgen für viele kleine Unternehmen hierzulande mehr als nur ein blaues Auge bedeuten. Noch entkeimt aktuell eine lang ersehnte Wertschätzung für Berufsstände, die „die wirklich wichtigen Dinge“ unseres Alltags am Laufen halten. Doch es scheint leider fast mehr als unwahrscheinlich, dass diese Erkenntnis auch dazu führen wird, dass dies zukünftig in angepassten Gehältern der Pflegekräfte und einer Stärkung des Gesundheitswesens resultiert.

Mit Cannabis aus der Krise?

Überfüllte Notaufnahmen und Wartezimmer in Arztpraxen waren auch schon vor der Corona-Pandemie hierzulande ein akutes jedoch gerne vernachlässigtes Problem. Die anhaltende Krise lässt diesen gravierenden Lücken im Gesundheitssystem nun kein Platz mehr zur Vertuschung. Doch ist die flächendeckende Vernetzung und Ausstattung der Kliniken einer der Gründe, die dieses System trotzdem so sicher macht und somit ein vollständiger Kollaps ein äußerst unwahrscheinliches Szenario darstellt.

Doch wieso sollte man nun ausgerechnet in Zeiten einer globalen Krise, über die Regulierung eines nationalen Betäubungsmittelgesetzes diskutieren? Die Cannabis-Legalisierung könnte sich in dieser angespannten Phase, in vielerlei Hinsicht positiv für Bevölkerung und Regierung auswirken. Laut einer Studie des Deutschen Hanfverbands könnte der Staat durch die Konsumfreigabe von Cannabis neben einer Cannabis-Steuer auch Einkünfte durch die Umsatz-, Gewerbe- und Körperschaftssteuer sowie der Lohnsteuer einnehmen. Jährlich fließen zudem bis zu 1,1 Milliarden Euro in Verhütung, Verfolgung und Sanktionierung von Cannabisstraftaten durch Polizei, Staatsanwaltschaft und Gerichte. Zu den immensen Verlusten durch den Produktions-Stillstand aus dem aktuellen Jahr, benötigen geschwächte Branche zudem noch Budgets, um ihre Existenz zu sichern. Wie ist da die Vergeudung von Steuergeld für eine wirkungslose Prohibition noch zu rechtfertigen?

Auch dem drohenden Anstieg der Arbeitslosenzahlen, als Resultat des internationalen Produktions- und Konsum-Rücklaufs könnte mit einer Legalisierung entgegengewirkt werden. Denn dadurch könnten laut einer Studie bis zu 20.000 Arbeitsplätze alleine in Deutschland geschaffen werden. Beispielsweise durch den Anbau, die Produktion, die Verarbeitung und den Vertrieb von Hanfprodukten. Mit der Schaffung dieser neuen Arbeitsplätze könnten Renten-, Kranken- und gesetzliche Pflegeversicherungen wiederum knapp 280 Millionen Euro zusätzlich einnehmen – konservativ gerechnet.

Kiffer-Quarantäne statt Corona-Gefahr

Neben den unbestreitbaren finanziellen und wirtschaftlichen Vorteilen, gibt es allerdings auch noch weitere Punkte, die eine Cannabis-Legalisierung, besonders zum jetzigen Zeitpunkt, zur positiven Folge hätte. Die erzwungene Isolation wird an vielen Menschen, die den regelmäßigen sozialen Umgang gewohnt sind, nicht spurlos vorbeigehen. Um sich den Marathon-Hausarrest in den eigenen vier Wänden so angenehm wie möglich zu machen, hamstern unsere Niederländischen Nachbarn die Coffee-Shops leer, statt auf einen Jahresvorrat an Nudeln und Toilettenpapier zu setzten. Und auch wenn wir den Vergleich immer weitestgehend vermeiden, ist es unumstritten, dass der Alkoholkonsum in Krisenzeiten oft dramatisch ansteigt. Angesichts der jetzt schon bedenklich hohen Zahlen von ca. 74.000 Alkoholtote pro Jahr in Deutschland, ist es vielleicht an der Zeit über eine Alternative nachzudenken…

Und diese Alternative trägt in Zeiten der globalen Ungewissheit nicht nur zur Steigerung des allgemeinen Wohlbefindens bei, sondern sorgt ganz nebenbei auch für die konsequentere Einhaltung des Kontaktverbots – bei Netflix & Weed.

 

Wie steht ihr zur Legalisierung-Debatte? Wäre das gerade in der aktuellen Situation ein sinnvoller politischer Schritt? Schreibt uns eure Meinung unten in den Kommentar-Bereich.

Titelbild © Bumble Dee – stock.adobe.com

Kommentar(7)

  1. Wie soll das funktionieren wenn Pharma mitten drin steckt… Milliarden sprechen und uberrollen auch die Politik.. Da hat denke ich keiner der kleinen mehr Einfluss.. Auch nicht die Politik.. Die Elite wird allen den Weg weisen.. Meine Theorie

  2. Der aktuelle weltweite Drogenkrieg hat sich in eine immer destruktivere Spirale verwandelt. Die Prinzipien, auf die sich die Drogenprohibition beruft, haben sich als ein politisches und humanitäres Fiasko verwandelt. https://berlindokument.org

  3. Natürlich wäre eine Cannabislegalisierung ein sinnvoller Schritt, vor Corona und nach Corona erst recht. Es wäre wenigstens ein Schritt in die richtige Richtung. Die Steuereinnahmen daraus könnte man in vollem Umfang dem Gesundheitswesen zukommen lassen, das wäre richtig TOP.

  4. Cannabis wirkt Ani bakteriell!
    Cannabis konsumieren heißt weniger Erkältung und weniger Antibiotika.
    Wer also schon erkältet ist und dann noch coronavirus bekommt hat Nachteile bei der Genesung!
    Alkohol mach aggressiv was ja auch beweisen wurde.
    Cannabis beruhigt!
    Demnach gibt es bei Cannabis Konsum weniger Übergriffe in der Familie!

    Meine Empfehlung Sofort legalisieren!

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