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THC Liquid – Joint der Zukunft?

THC Liquid – Joint der Zukunft?
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In den Anfängen meines Langzeit-Techtelmechtels mit der wohl schönsten Pflanze der Welt, ließ sich der typische Kiffer eigentlich nur in zwei Lager aufteilen: Bong oder Joint. Doch in der letzten Dekade sind nicht nur die Smartphones in unserer Hosentasche schlauer als wir selbst geworden, sondern auch der Cannabis-Konsum hat sich durch technische Innovationen und die rasante Verbreitung übers world-wide-web enorm weiterentwickelt. Ganz neu im Trend: THC Liquids und die könnten – gerade für Tabak-Feinde – demnächst vielleicht Joint & Co gänzlich ablösen.

Verdampfen kann nicht jeder E-Pen

Dampfen, dabben, durchziehen – denn für’s einfache Kiffen reichen heutzutage handelsübliche Longpapes und ein Feuerzeug oft längst nicht mehr aus! Dazu braucht man Vaporizer und E-Pens. Die kennen die meisten jedoch eigentlich eher mit tropisch fruchtigen Geschmacksrichtungen, statt mit der grünen Wolke. Doch bevor ihr jetzt die teure E-Zigarette mit eurem selbst hergestellten Cannabis-Extrakt ruiniert, solltet ihr sie erstmal genauer unter die Lupe nehmen, denn nicht alle von ihnen sind in der Lage die harzigen THC-Liquids zu verdampfen. Und auch sonst sind die DiY-Konzentrate nicht dazu geeignet in deiner E-Zigarette zu verdampfen! Der hohe Öl-Anteil oder gar kleine Pflanzenreste würden den Verdampfer nicht nur verstopfen, sondern auch in hohem gesundheitsschädlichem Grad verbrennen.

THC-Liquids: Finger weg vom Online Kauf!

Die THC-Liquids haben im Übrigen, außer der gleichen Mutterpflanze, nichts mit ihrem grad ebenfalls stark gehypten Bruder dem CBD-Liquid gemein und sind im Gegensatz zum derzeitigen Shooting-Star und All-Wunder-Mittel auch höchst illegal in Deutschland. Solltet ihr also nicht zufällig in einer Luxus-Schwarzmarkt-Zone wie Berlin oder Frankfurt wohnen, wird sich eure Suche nach ’nem gescheiten THC-Liquid höchstwahrscheinlich schwierig und vor allem kostspielig darstellen. Dispensarys in den USA und Kanada haben sie natürlich in Hülle und Fülle in den Regalen, jedoch raten wir euch ausdrücklich davon ab, die Liquids dort einfach online zu bestellen. Leider hat der technische Fortschritt auch die Cops nicht verschont und die Bullen in grün oder blau warten nur in Lauerstellung vor ihrem Rechner um dich Kleinkriminellen dingfest zu machen – Also Finger weg vom Online Kauf!


Easy to use – Dank genauer THC Dosierung

In Ländern wo es ungestraft möglich ist, zeigen sich auch schon deutlich die Vorzüge des Konsums via E-Pen und den Patronen mit klinisch genau dosiertem THC-Gehalt. Nicht nur, dass ihr durch ihre praktische Reisegröße und kinderleichtem Plug & Use System fast überall unbemerkt einen durchziehen könnt – sondern ihr schütz auch eure Lunge, da ihr statt dicken Rauchschwaden sanften Dampf inhaliert. Und hier macht die Dosis das Gift! Gerade für Leute, die nicht regelmäßig kiffen können oder wollen, ist es dank klinisch genau dosiertem THC-Gehalt der Liquids viel leichter, sich nicht „aus Versehen“ unkontrolliert wegzubeamen. Eine echte Alternative also zu Bong & Joint!

Jedoch werdet ihr in absehbarer Zukunft die professionellen und hochwertig hergestellten THC-Liquids in der Regel nur da bekommen, wo die BtmG-Rechtslage in Bezug auf Cannabis etwas lockerer gestrickt ist als bei uns. Bis dahin lautet leider weiter die Devise: abwarten und (Gras-)Tee trinken…

Beitragsbild: “Vaping Vaporizer” by Lindsay Fox. Lizenz: CC BY 2.0

 

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