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Weedo TV: Alain Frei über seine Jugend und Meinung zu Cannabis

Weedo TV: Alain Frei über seine Jugend und Meinung zu Cannabis
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Das heutige Interview führen wir mit Stand-Up Comedian Alain Frei. Die Legalisierung von Cannabis ist aktuell in aller Munde. Egal ob Politiker, Experten aus der Branche, Mediziner oder Prominente: Es gibt immer mehr Befürworter des grünen Krauts. Handelt es sich dabei nur um leere Versprechen oder wird der Kauf und Konsum von Cannabis demnächst legal in Deutschland sein? Wir, als führendes Cannabis-Magazin, haben es uns zur Aufgabe gemacht uns intensiv mit diesem Thema auseinanderzusetzen, um mehr Anhaltspunkte für Euch zu sammeln. Dafür sprechen wir mit verschiedenen Personen aus der Öffentlichkeit über ihre Einschätzung zu einer Legalisierung von Cannabis. Freut Euch auf spannende Interviews mit tollen Locations – also Augen und Ohren auf!

Ein ordentliches Drogensystem ist längst überfällig

Alain Frei ist seit Jahren ein erfolgreicher Stand-Up Comedian und spricht sich  in unserem Interview offen für eine Legalisierung von Cannabis aus. Seiner Meinung nach ist Alkohol die mit Abstand viel schlimmere Droge im Vergleich zu Cannabis. Was aber auch damit zusammenhängt, dass Cannabis jahrelang verteufelt wurde. Vor allem in Deutschland. Das Hauptproblem, so Alain Frei, liegt in der fehlenden Aufklärung. Angefangen bei den älteren Generationen bis hin zur heutigen Jugend. Ein gewisser Reiz für das Verbotene kam erst durch die Prohibition. „Als ich meiner Mutter heute erzählt habe, dass ich ein Interview mit Weedo über Cannabis führe, war die erste Frage von ihr: „Redet ihr wirklich über Drogen?“.

„Als ich Teenager war, gab es einen in der Klasse der immer Gras dabei hatte. Ab und an habe ich mal einen mitgeraucht. Fun Fact: Er hatte immer gute Noten.“

Alain Frei erinnert sich noch gut an seine Jugend in der Schweiz und beschreibt die Beschaffung von Cannabis als relativ einfach. Es gab in einigen Läden Gras zu kaufen, getarnt in kleinen Duftsäckchen, welches die Leute im Endeffekt aber natürlich geraucht und nicht nur daran gerochen haben. Zudem gibt es immer noch Hilfecenter für Abhängige von harten Drogen, die sich dort ihren reinen Stoff besorgen können. Dieses System funktioniert in seinen Augen viel besser als eine repressive Drogenpolitik.

Aufklärung ist und bleibt das A und O!

Das eigentlich problematische ist aber, dass oftmals Dealer die Gras konsumieren und verkaufen, auch Zugang zu anderen illegalen Substanzen haben. Und genau diese können – vor allem bei unaufgeklärten Jugendlichen – extrem viel Schaden anrichten. Um dem entgegenzuwirken, sollten Beamte im öffentlichen Dienst mit eigenen Erfahrungen an Schulen aufklären. So könnte dem Thema viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt werden.

Alain Frei sieht die einzige Chance für eine Legalisierung von Cannabis. Und zwar, dass die ältere Generation an konservativen Wählerinnen und Wählern von immer mehr jungen Wähler eingeholt wird.

Hier könnt ihr Euch das Interview in voller Länge anschauen:

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