Home Grüne Seiten Gesundheit DRAPALIN: Medizinisches Cannabis exklusiv aus Afrika für Deutschland – Ein Interview mit Lana Korneva.
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DRAPALIN: Medizinisches Cannabis exklusiv aus Afrika für Deutschland – Ein Interview mit Lana Korneva.

DRAPALIN: Medizinisches Cannabis exklusiv aus Afrika für Deutschland – Ein Interview mit Lana Korneva.
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2017 war ein Jahr vieler bewegender Ereignisse: Die Roaminggebühren in Europa werden abgeschafft, das Bundesverfassungsgericht fordert ein drittes Geschlecht für das Geburtenregister und Donald Trump wird als 45. Präsident der USA vereidigt. Aber damit nicht genug: Im Jahr 2017 hat zudem der Deutsche Bundestag die Freigabe von medizinischem Cannabis für Patienten beschlossen. Diese bahnbrechende Gesetzesänderung vom 10. März 2017 erlaubt es Ärzten, Cannabis als Medizin zu verschreiben und macht es gleichzeitig erstattungsfähig durch die gesetzlichen Krankenkassen. Es dauerte nicht lange und die Firma Drapalin Pharmaceuticals GmbH war geboren. Denn die Gründer hinter der Marke – mit der Vision ein Großhandelsunternehmen für medizinisches Cannabis auf dem deutschen Markt aufzubauen – haben genau auf diese Entscheidung gewartet. Wir hatten die große Ehre, ein exklusives Interview mit Lana Korneva, Mitgründerin und Geschäftsführerin von DRAPALIN, führen zu dürfen: Was genau sind die Beweggründe des Unternehmens und welche Zukunftsvision verfolgt DRAPALIN? Das und mehr erfahrt ihr im nachfolgenden Artikel.

Medizinisches Cannabis aus Afrika

Drapalin Pharmaceuticals GmbH ist Importeur und Großhändler von medizinischem Cannabis in hoher pharmazeutischer Qualität und stellt dem deutschen Markt ab sofort eine EU-GMP konforme Sorte aus Lesotho, einem Binnenstaat in Südafrika, zur Verfügung. Es handelt sich bei dem Produkt um einen Indica-dominanten Hybriden aus der kalifornischen Sorte White Lemon und der lokalen Sorte Marakabei Local mit einem hohen THC-Gehalt.

Mit Unterstützung von DRAPALIN gelang es MG Health, als erstem afrikanischen Unternehmen überhaupt, als Produzent von unbestrahltem medizinischen Cannabis gemäß den EU-GMP Richtlinien in Deutschland anerkannt zu werden. Dies bedeutet auch, dass es über gesicherte Qualitäts- und Produktionsstandards auf dem Gebiet der standardisierten Heilpflanzenzucht verfügt – eine der Voraussetzungen für den Export des Produkts nach Europa. Jetzt können beide Partner stolz auf den ersten Import von medizinischem Cannabis aus Afrika nach Europa blicken, der durch ihre Bemühungen realisiert wurde. Sie haben damit Geschichte geschrieben.

DRAPALIN hat es sich zum Ziel gesetzt, das Angebot von Medizinalcannabis in Deutschland zu sichern und auszubauen, um das Wohl und die Lebensqualität der Patienten stetig zu verbessern. Dieses beinhaltet neben Qualitätsprodukten einfache Bestellprozesse, ein zuverlässiges Logistiknetzwerk, sowie umfassende Produkt- und Anwendungsinformationen.

Transparente und offene Kommunikation mit allen Beteiligten von DRAPALIN

Bei DRAPALIN wird Transparenz besonders großgeschrieben. So werden detaillierte Informationen zu Hersteller, Herkunftsland und Produktionsprozessen zugänglich gemacht. Schließlich handelt es sich um ein pflanzliches Produkt, dessen Qualität wesentlich von dem Ort, an dem es wächst, den Anbaubedingungen und nicht zuletzt auch von der Philosophie, die der Aufzucht zugrunde liegt, beeinflusst wird.

So wird medizinisches Cannabis bei MG Health in Lesotho produziert:

Aus diesem Grund ist man bei DRAPALIN sehr stolz, mit MG Health einen exklusiven und zuverlässigen Produzenten als Partner gewonnen zu haben. In dem kleinen, bergigen Ort mit dem schönen Namen Marakabei wächst seit fünf Jahren auf professionell bewirtschafteten Anbauflächen auf 2000 Meter Höhe in optimalen Aufzuchtbedingungen nicht nur hervorragendes Medizinalcannabis heran. Hier hat der Produzent auch Ausbildungs- und Arbeitsplätze geschaffen, die sanitäre Infrastruktur und die örtliche Bibliothek erweitert und das Abfallmanagement der Umgebung reformiert. Dank des Ausbaus der örtlichen Trinkwasserversorgung muss auch kein Dorfbewohner mehr kilometerweit für Wasser fahren.

DRAPALIN und seine Partner in der Lieferkette verfügen über alle Erlaubnisse, die für Produktion, Import und Vertrieb von medizinischem Cannabis erforderlich sind. Diese Zertifizierungen sollen eine konstante Qualität des Arzneimittels sicherstellen. Drapalin sorgt für eine stets vergleichbare Zusammensetzung der Wirkstoffe in ihren Produkten, einschließlich der wirkungsmitbestimmenden Terpene.

Ferner wird von DRAPALIN an einem ständigen Ausbau der Produktpalette gearbeitet und das Ziel verfolgt, alle relevanten Arzneimittel im Bereich der Phytocannabinoide anzubieten. So möchte der Münchner Cannabis-Großhändler sein Angebot noch in diesem Sommer um CBD-/THC-Extrakte ausbauen und erwartet in den nächsten Wochen weitere hochwertige Cannabissorten lizensierter Hersteller aus Europa.

Unternehmenswerte aus tiefster Überzeugung und Leidenschaft

Doch qualitativ hochwertige Produkte allein reichen nicht aus. Deshalb verfolgt DRAPALIN wichtige Prinzipien für das Ziel, etablierter pharmazeutischer Großhändler für medizinisches Cannabis in Deutschland zu werden. Denn ein hoher Standard kann nur durch die Erfüllung weiterer Faktoren erreicht werden.

Zunächst einmal ist es wichtig, dem Kunden ein Grundvertrauen zu vermitteln. Das hört sich erstmal leichter an, als es ist. DRAPALIN gelingt dieser Spagat, indem es durch ein ausführliches und kompetentes Informationsangebot für Fachkreise einen vertrauensvollen Dialog zwischen Angehörigen von Gesundheitsberufen und Patienten fördert. Auch auf eine schnelle und zuverlässige Lieferung kann man sich verlassen.

Im folgenden Interview haben wir Lana Korneva, Mitgründerin und Geschäftsführerin von DRAPALIN, ein paar Fragen zu Cannabis als Medizin und zu ihrer Vision für das Unternehmen gestellt.

Weedo: Wie würdet ihr DRAPALIN in drei Worten beschreiben?

Lana Korneva: „Ich würde uns spontan als mutig, transparent und kommunikativ bezeichnen.“

W: Seit wann ist der medizinische Nutzen von Cannabis bekannt?

LK: „Die positiven Eigenschaften der Cannabispflanze sind seit Tausenden von Jahren bekannt. So ist beispielsweise früh in der Geschichte der chinesischen Medizin eine heilende Wirkung von Cannabis beschrieben. Auch die Alten Ägypter wussten schon um die positiven Effekte der Kulturpflanze und verwendeten Cannabis unter anderem bei der Behandlung von Entzündungen. In ähnlicher Weise setzten auch die Alten Griechen Hanf als entzündungshemmende Substanz ein. Die Zahl an Forschungsprojekten und klinischen Studien zur medizinischen Verwendung von Cannabis nimmt aktuell immer mehr zu.“

W: Wie und in welchen Fällen erhält der Patient ein Rezept?

LK: „Cannabis-basierte Medikamente können als Primär- oder Sekundärbehandlung verordnet werden. Die Verschreibung ist, im Falle von Cannabisblüten, nicht auf bestimmte Indikationen beschränkt und unterliegt der Entscheidung des verordnenden Arztes.“

W: Wer trägt die Kosten einer Therapie mit Cannabis?

LK: „Selbstzahler erhalten vom Arzt ein Rezept auf eigene Kosten. Privatpatienten bekommen ihre Rechnung von der zuständigen PKV erstattet. Eine vorherige Anfrage auf Kostenübernahme ist sinnvoll. Gesetzliche Krankenkassen übernehmen meist nach Antrag auf Kostenerstattung die Kosten für die Cannabis-Therapie.“

W: Worin besteht der Unterschied zwischen Medizinal-Cannabis und dem sogenannten „Straßen-Cannabis“?

LK: „Der Unterschied liegt nicht in der Pflanze selbst, sondern in den Herstellungsprozessen und den damit verbundenen Qualitätsunterschieden. Für Medizinalcannabis aus der Apotheke gelten strenge Qualitätsvorschriften, die an den Anbau, die Verarbeitung und den Transport von medizinischem Cannabis gestellt werden. Umfangreiche Kontrollen und Laboranalysen zu jedem dieser Schritte stellen sicher, dass nur Cannabispräparate auf den Markt gelangen, bei denen die Sicherheit der Patienten gewährleistet ist. DRAPALIN setzt an dieser Stelle auf doppelte Kontrolle und analysiert seine Produkte zur Sicherheit der Patienten in einem deutschen Labor ein weiteres Mal. Im Gegensatz zu „Straßen-Cannabis“ ist bei Medizinal-Cannabis zudem die genaue Zusammensetzung der Inhaltsstoffe bekannt und an bestimmte Spezifikationen gebunden. Dies ermöglicht eine vom Arzt Patienten-individuell verordnete Therapie. Medizinal-Cannabis wird außerdem unter Überwachung einer staatlichen Stelle, einer sog. Cannabisagentur, produziert.“

W: Was ist Eure Zukunftsvision?

LK: „Unsere Vision ist eine uneingeschränkte und hürdenfreie Verfügbarkeit von qualitativ hochwertigem Medizinalcannabis für alle Patienten, deren Lebensqualität durch diese Therapie verbessert werden kann.“

In guten Händen mit DRAPALIN

DRAPALIN hat also einiges vor als Großhändler von medizinischem Cannabis in Deutschland. Das bestätigen nicht nur die erstklassigen Produkte, sondern auch das ambitionierte Auftreten des Unternehmens, sowohl im persönlichen Gespräch mit Lana Korneva als auch auf seiner Website. Auf der eigenen Webseite von DRAPALIN finden sich weitere ausführliche Informationen, z.B. über die Geschichte und den Wirkmechanismus von medizinischem Cannabis. Uns von Weedo hat das alles sehr überzeugt und wir freuen uns auf alles, was da noch kommt!

Kommentar(2)

  1. Dazu sind umfangreiche Forschungen erforderlich, und zwei weitere Kräuter können damit kombiniert werden, um Coronaviren und natürliche Lebensmittel ohne Nebenwirkungen gegen Krebs herzustellen.Ahsan Ullah .Bangladesh

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