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CBD-Tropfen für Haustiere: Das ist mit meinem Hund passiert

CBD-Tropfen für Haustiere: Das ist mit meinem Hund passiert
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Ich weiß noch, als wir dich geholt haben. Du sahst so süß aus. In die Hautfalten am Nacken musstest du erst reinwachsen und deine hellbraunen Schlappohren waren weicher, als alles, was ich davor angefasst hatte. Die ersten Wochen durftest du bei mir im Bett schlafen und als ich deinen ersten Milchzahn in der Futterschüssel fand, war ich eine stolze Hundemama. Heute ist dein elfter Geburtstag. Du bist eine alte Dame geworden. Dein Fell hat sich am Bauch und um die Schnauze grau-weiß gefärbt und anstatt wild im Garten herumzutollen, liegst du meistens auf dem Teppich vor dem Kamin. Über Hindernisse springen, hinter Vögel herjagen, kilometerweit laufen und sich gemeinsam auspowern – heute unvorstellbar. Ich schau dich an und du stehst am Fuß der Treppe. Du zitterst und winselst ein wenig. Ich weiß, dass du gerne mit mir nach oben gehen würdest, aber du traust dich nicht, denn du hast Schmerzen und kannst dich nicht mehr so bewegen, wie du es gerne würdest.

Wie kann ich meinem Haustier helfen?

Viele Haustierbesitzer kennen Phasen, in denen unsere Vierbeiner aufgrund von Alter, Verletzungen oder Krankheiten nicht mehr so vital und fit sind wie gewohnt. Um unseren liebsten Fellknäulen wieder mehr Lebensqualität zu ermöglichen und die Bewegungsfreude zurückzuholen, gibt es verschiedene Möglichkeiten. Ich wollte für mein Labradorweibchen Aruna etwas Natürliches ausprobieren und teile jetzt mit euch meine Testerfahrungen zu CBD-Tropfen für Haustiere.

Was ist CBD?

Das Nervensystem von Menschen und allen anderen Säugetieren verfügt über ein sogenanntes „Endocannabinoid-System“. Das macht die Nerven empfänglich für Stoffe, die aus Hanfpflanzen gewonnen werden. Der Wirkstoff „Cannabidiol“, kurz CBD, hilft gegen Schmerzen und führt zu einem körperlichen Wohlbefinden. Im Gegensatz zu „Tetrahydrocannabinol“, kurz THC, hat es aber keine psychoaktive Wirkung.

Für welche Tiere sind die CBD-Tropfen geeignet?

Die Tropfen werden für Hunde, Katzen und Pferde empfohlen. Natürlich variiert die Dosierung aufgrund der unterschiedlichen Gewichtsklassen.

5 Gründe wieso CBD-Tropfen besser sind als normale Tiermedizin:

  • Die meisten Tabletten und Medikamente, die der Tierarzt verschreibt, sind chemisch und belasten die Magenschleimhaut. CBD-Tropfen sind ein Produkt der Natur und belasten den Tierkörper nicht.
  • Es ist leichter, mit seinem Ellbogen seine Nase zu berühren, als manchen Haustieren eine Tablette zu verabreichen. Die CBD-Tropfen können einfach ins Futter gemischt werden, ohne dass sie das Tier bemerkt.
  • Während Medikamente Tiere oft ausknocken oder ihr Verhalten verändern, haben CBD-Tropfen lediglich eine leicht beruhigende Wirkung.
  • Die Tropfen haben keinerlei Nebenwirkungen.
  • Mit Hanfsamenöl angereichert wird aus den Tropfen die ideale Pflegekur: Diese Mischung verbessert das Hautbild, kräftigt Fell und Krallen/Nägel/Hufe und enthält viele Vitamine und Antioxidantien.

Mein Testbericht:

Ich habe für mein elfjähriges Labradorweibchen Aruna erstmal eine 10 ml Flasche mit Pipetten-Aufsatz bestellt. Die Inhaltsstoffe sind 300 mg CBD (3% Konzentration) und Olivenöl.

CBD Haustiere

1. Wie habe ich die CBD-Tropfen dosiert und verabreicht?

In der Beilage steht, dass das Öl nicht nur über’s Futter, sondern auch über die Haut aufgenommen werden kann. Also gab es für meine Aruna ein paar lange, entspannende Massagen, wobei ich aber nicht den ganzen Hund eingeölt hab (so ein Labrador ist schließlich ein halbes Kalb), sondern wenige Tropfen auf die trockensten Stellen der Haut mit kreisenden Bewegungen einmassiert habe.

Oral hab ich ihr die Tropfen, wie empfohlen, steigernd verabreicht. Die ideale Dosis liegt bei 2 Tropfen auf jeweils 5kg Körpergewicht. Es war sehr lustig, den Hund zu wiegen, weil sie sich nicht richtig auf die Waage setzen wollte. Aruna wiegt circa 28 Kilogramm:

28 kg : 5 = 5,6 (aufgerundet 6)

6 x 2 Tropfen = 12 Tropfen

Deswegen war mein Ziel 12 Tropfen am Tag – 6 morgens und 6 abends.

So steigert man die Tropfenmenge:

Tag 1: Einen Tropfen 1x täglich
Tag 2: Einen Tropfen 2x täglich
Tag 3: Zwei Tropfen 2x täglich
Tag 4: Drei Tropfen 2x täglich usw.

Nach einer Woche waren wir bei einer Menge von Sechs Tropfen 2x täglich.

2. Wann haben die CBD-Tropfen gewirkt und wie lange werden sie angewendet?

Es kann 2 bis 3 Wochen dauern, bis die ersten großen Ergebnisse sichtbar werden. Die Verdauung braucht so lange, bis sie sich komplett an die Tropfen gewöhnt hat. Wie bei jedem anderen Nahrungsergänzungsmittel auch, benötigt der Organismus Zeit, um die Nährstoffe aufzunehmen und zu verarbeiten. CBD-Tropfen wirken im Gegensatz zu Medikamenten nicht schlagartig und heftig, die Wirkung baut sich erst langsam auf. Weil die Tropfen aber schon eine Veränderung im Körper hervorrufen, wird empfohlen, nach 3 Monaten eine Pause von wenigen Tagen einzulegen. Bei Aruna konnte ich nach 2 Wochen die ersten Veränderungen feststellen.

3. Haben die CBD-Tropfen wirklich geholfen?

Ganz klar, Ja! Diese positiven Veränderungen konnte ich bei meinem Hund feststellen: Es fällt ihr leichter vom Liegen und Sitzen aufzustehen. Sie ist tagsüber aktiver und man sieht an ihren Bewegungen, dass sie weniger Gelenkschmerzen hat. Die rauen Hautstellen, die ich mit den Tropfen eingerieben habe, fühlen sich glatter an und ihr Fell erscheint mir gesünder. Ein super Zusatzeffekt ist auch, dass sich ihre Verdauung reguliert hat. Vorher hatte sie öfters mit Verstopfung zu kämpfen. Jetzt geht das wieder einwandfrei.

4. Mein Fazit

CBD-Tropfen sind kein Wunderheilmittel. Es ist manchmal nicht zu vermeiden, dass wir unsere treuen Begleiter zum Tierarzt bringen, operieren lassen oder mit Medikation behandeln müssen. Allerdings sind CBD-Tropfen eine gute Alternative, wenn das Tier nicht akut gefährdet ist. Die Tropfen haben Arunas Bewegungsfreude gesteigert, weil sie weniger altersbedingte Knochen- und Gelenkschmerzen fühlt. Sie haben ihre Haut-, Fell- und Darmgesundheit verbessert und wieder mehr Komfort in ihren Hundealltag gebracht.

10 weitere Wirkungen, die CBD-Tropfen bei Hunden, Katzen und Pferden haben können:

  • hilft gegen Angst und Stress
  • wirkt gegen Infektionen
  • unterstützt das Immunsystem
  • hilft gegen Übelkeit und Erbrechen
  • wirkt gegen epileptische Anfälle
  • kann die Heilung von Krankheiten unterstützen
  • verbessert die Gehirnfunktion
  • kann bei psychischen Störungen helfen
  • lindert Schmerzen, die chronisch bedingt sind
  • in den letzten Lebensstunden nimmt es Schmerzen und beruhigt das Tier

 

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