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7 Dinge, die gefährlicher sind als Cannabis – und verboten werden müssten

7 Dinge, die gefährlicher sind als Cannabis – und verboten werden müssten
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Cannabis verursacht Psychosen, sogar Schizophrenie. Cannabis macht dumm. Cannabis hat ein hohes Suchtpotenzial. Cannabis gehört verboten. Stop! Wir haben die Verteufelung unserer grünen Wunderpflanze satt! Schließlich gibt es ganz andere, bedrohliche Dinge auf unserer Welt, die eindeutig viel gefährlicher sind. Stillschweigend wird das im Gegensatz zu Cannabis einfach so hingenommen. Wir fordern: Getränkeautomaten sollten illegal sein! Hohe Strafen für Smartphones! Und warum sind Zahnpastas nicht längst verboten?

1. Zahnpasta

Ja – richtig gehört. Unserer Meinung nach gehört die Paste zum schrubben der Zähne asap verboten! Der orale Konsum dieser gefährlichen Substanz kann schließlich sogar zum Tod führen. In den meisten Zahnpastas ist Fluorid enthalten. Dieses soll die Zähne vor Karies schützen, führt bei übermäßigem Konsum aber zu einer Vergiftung, die Übelkeit, Bauchschmerzen, Erbrechen, Blässe und Durchfall hervorrufen kann. Fachmänner sprechen hier von der typischen „Fluorid-Überdosis“ – und mit der ist definitiv nicht zu spaßen. Kritiker mögen jetzt meinen: Wer drückt sich schon eine ganze Tube Zahnpasta rein? Wir erinnern uns: In Deutschland sind rund 100.000 Menschen abhängig vom Nasenspray – dessen Einstieg den meisten im Winter passiert. So lässt sich nur spekulieren, wie groß wohl die Zahl der Zahnpasta-Junkies sein mag, wo es doch hier getreu dem Motto läuft: Und täglich grüßt das Murmeltier. 

2. Smartphones 

Traurig aber wahr: Damals starben die Menschen noch beim Kampf gegen ein wildes Tier, heute wirst du einfach von einem Auto überfahren, während du auf dein Handy glotzend über die Straße läufst. Der Smombie – Er bezeichnet Menschen, die ihr Smartphone benutzen und ihre Umwelt nur noch reduziert wahrnehmen. Wir würden eher sagen: Smombie  – Es scheint, als wäre da evolutionstechnisch etwas ganz gravierend falsch gelaufen. Oder wie wär’s mit: Smombie – auch kein Bock mehr auf’s Real Life? Denn tatsächlich war das Smartphone schon mehrfach ausschlaggebend für diverse Tode. Mindestens 259 Menschen starben laut einer indischen Fachzeitschrift zwischen Oktober 2011 und November 2017 weltweit an Selfie-Aufnahmen. Sie ertranken, stürzten oder wurden totgetrampelt – was uns direkt zum nächsten Punkt bringt…

3. Elefanten

Warum werden Elefanten bei der Diskussion der gefährlichen Dinge eigentlich komplett außer Acht gelassen? Zwei Männer starben in Kenia bei dem Versuch, ein Selfie mit Elefanten zu machen. Ihnen war es nicht genug, die Tiere „nur“ zu fotografieren, sie berührten die Tiere auch und bekamen prompt die Quittung: Sie trampelten sie zu Tode. Denn so nett, wie es der Tö-Röööö von Benjamin Blümchen vermuten lässt, sind die Dickhäuter nicht. 500 Menschen werden jährlich von ihnen getötet. Immerhin – die Tiere sind eh bald ausgerottet, was uns eventuell ein langfristiges Verbot erspart. So ein Glück aber auch! 

4. Getränkeautomaten

Nicht nur beim Kultspiel „The Sims“ ist es möglich, durch einen umfallenden Getränkeautomaten den Tod zu finden. Hinter den schier harmlosen Geräten stecken echte Killer-Maschinen. Überall sind sie versteckt – in Hotels, Restaurants und in Büros – vielleicht um unliebsame Kollegen schnell loszuwerden? Laut einer Statistik sterben in den USA durchschnittlich zwei Menschen durch Getränkeautomaten. Dabei ist es wahrscheinlicher auf diese Art und Weise zu sterben, als im Lotto zu gewinnen. Allein aus diesem Grund gehören die Automaten verboten und der gute alte „Tante Emma Laden“ wieder eingeführt. 

5. Engelstrompete 

Der Anbau von Cannabis ist in Deutschland illegal, aber diese Todespflanze kannst du dir ganz ohne Probleme auf dem Wochenmarkt kaufen: Die Engelstrompete. Dabei gehört sie zu den giftigsten Pflanzen der Welt. Für sie brauchst du im Grunde nicht einmal einen eigenen Garten – da sie die Sonne lieben, wachsen sie unter anderem sogar an Wegesrändern oder Müllhalden. Du erkennst sie an den Blüten, die wie die Form einer Trompete bunt von dem Strauch hängen – ganz unscheinbar. Doch alle Teile des Nachtschattengewächses sind stark giftig, besonders haben es die Wurzeln und Samen in sich. Nicht nur der Konsum kann tödlich enden, allein der Geruch ruft bereits Vergiftungserscheinungen hervor, die narkotische Zustände auslösen können. Obwohl die Engelstrompete unter das BtMG fällt, kannst du es munter in deinem Garten anpflanzen. Es ist bereits bekannt, dass sie auch illegal konsumiert wird. Und wenn wir uns gerade schon im Garten befinden: Neben Engelstrompeten gehören Gartenzwerge gleich mit abgeschafft. 

6. Wasser 

Wusstest du, dass Wasser zum Tod führen kann? Gut, deswegen ist Alkohol auch nicht gleich verboten – aber das wertvolle H2O benötigen wir schließlich noch für viele andere Dinge, um die nächsten Jahrzehnte auf diesem Planeten überleben zu können. Außerdem ist so viel Wasser für unseren Körper auch gar nicht gut und kann sogar tödlich sein: Sieben Liter, getrunken in kurzer Zeit führen zu einer massiven Blutverdünnung. Der Salzgehalt im Körper sinkt und es kommt zum Organversagen. Doch genug vom theoretischen Blabla. Die Konsequenz ist eigentlich logisch: Bier statt Wasser! Die Bayern freut’s. Und uns auch. 

7. Aprikosen

Bleiben wir doch gleich beim Thema Ernährung: Wenn wir schon dabei sind, das Trinkwasser zu verbieten, können wir auch gleich die Aprikosen aus den Supermärkten mitnehmen. Du denkst die orangene, süße Frucht trägt zu einem healthy Lifestyle bei? Weit gefehlt! Denn die Blausäure in den Kernen kann dich umbringen! Schon in der Geschichte wurde das Gift mehrmals eingesetzt – unter anderem in der NS-Zeit und zur Vollstreckung der Todesstrafe in den USA bis 1999. Apropos Blausäure: Die ist auch in Leinsamen, diversen Bohnen- oder Süßkartoffelsorten enthalten. Folglich gehören diese Lebensmittel also auch verboten. Klar ist es eher unwahrscheinlich, dass du über 100 Aprikosenkerne zu dir nimmst, die schließlich zum Tod führen würden. Aber darauf wird bei anderen Sachen ja auch keinen Wert gelegt. 

Legalize it! 

Denn Fakt ist: Bis jetzt gab es zwar einige Tote durch Cannabis, die zum Beispiel in Form von Autounfällen hervorgerufen wurden. So aber auch durch Alkohol – die Top Droge Nr.1, jeder 20. Mensch stirbt an den Folgen des flüssigen Lustigmachers. Und trotzdem ist Alkohol immer noch legal. Vielleicht sterben Menschen durch das fahrlässige Verhalten von Cannabis-Konsumenten. Vom Rauchen zu vieler Joints ist aber noch niemand gestorben. Nie. Sollte uns das nicht zu denken geben?

Titelbild © migmal – Unsplash.com

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